Zwei-Millionen-Projekt

Gamma-Anbau: Genehmigung ist jetzt erteilt

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Hier vor dem bestehenden neuen Gammatrakt entsteht auf der Grünfläche der Erweiterungsbau. Er zieht sich in L-Form um das Gebäude.

Achim - „Es kann jetzt losgehen“, freut sich Gerd Blome, Leiter der Abteilung Gebäudewirtschaft beim Fachdienst Finanzen des Landkreises Verden. Seit Ende voriger Woche liegt die Genehmigung des Bauantrags zur Erweiterung des Achimer Gymnasiums Am Markt (Gamma) vor. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund zwei Millionen Euro.

Insgesamt acht neue Unterrichtsräume – davon zwei Musikräume – entstehen dabei in einem Anbau an dem bestehenden, zweigeschossigen neuen Trakt dieses Gymnasiums. Außerdem wird die Cafeteria zur Asmusstraße hin erweitert, behält aber insgesamt ihre bisherige Größe.

Es entsteht Platz für 100 zusätzliche Gamma-Schüler. Neben der ohnehin knappen Raumsituation an diesem dreizügigen Gymnasium war die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren in Niedersachsen Hauptgrund für die Erweiterung.

Eine Jahrgangsstufe mehr ist damit unterzubringen. Das greife schon ab 2020, erläuterte dazu jetzt Schulleiter Dirk Stelling beim kurzen Rundgang durch den Neubautrakt.

„Rund ein Vierteljahr haben wir verloren“, bedauert Gerd Blome vom Landkreis. So gab es Verzögerungen im Antragsverfahren, weil strengere Brandschutzanforderungen zu berücksichtigen waren. Zusätzliche Stahlbetondecken und neue Statiküberprüfungen gehörten zu den Anforderungen.

Beim Brandschutz wisse man nie genau, welche aktuellen Auflagen dazu kommen. Das sei auch ein Grund dafür, warum der Berliner Flughafen nie fertig werde, meinte der Gymnasiumsleiter leicht ironisch.

Jetzt aber steht dem Gamma-Ausbau im Prinzip nichts mehr entgegen. Abstimmungsgespräche mit Planern und der Schule stehen zunächst an, damit die Bauarbeiten nicht zu sehr den Unterrichtsbetrieb beeinträchtigen.

Wenn es jetzt optimal weiterläuft und die Temperaturen mitspielen, könnten vorbereitende Arbeiten schon im Dezember beginnen, hofft Blome. Dirk Stelling ist zuversichtlich, dass alles im Laufe des kommenden Jahres fertiggestellt wird.

Unsicherheiten gebe es noch angesichts der Hochkonjunktur im Baugewerbe und des Mangels an Fachpersonal auch im Elektrik- und Heizungsbereich, räumt Blome allerdings ein. Am Ende werde sich zeigen. ob man tatsächlich mit den kalkulierten Kosten hinkomme.

Wie dem auch sei: Der Achimer Stadthaushalt wird auf keinen Fall belastet, denn der Landkreis als Träger des Gymnasiums bezahlt dessen Erweiterung voll und ganz. 

la

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