Fünf in Embsen und drei in Uphusen

Acht riesige Windtürme neu im Gespräch

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Windanlagen in Embsen: Vor dem Aufstellen dieser heute ziemlich klein erscheinenden Anlagen am Kaninchenberg hatte es große Auseinandersetzungen gegeben.b

Achim - Zwei Firmen stehen bereit, um insgesamt acht neue Windkraftanlagen in Achim zu bauen – fünf in Embsen an der Gemeindegrenze zu Oyten im Gebiet zum dortigen See hin und drei in Uphusen.

Die Türme von bis zu 200 Metern Höhe und einem Rotordurchmesser von 120 Metern würden auf eine Leistung von drei Megawatt ausgelegt. Erste Gespräche mit Flächenbesitzern gab es im April. Weitere über genauere Zahlen und Summen sollten gestern Abend mit Embser Landwirten laufen, war zu erfahren.

Achims Bürgermeister Rainer Ditzfeld äußerte auf Nachfrage vor allem Bedenken gegen die Uphuser Vorhaben. An diesem Standort seien Konflikte mit einem anderen langfristig geplanten Großprojekt vorprogrammiert: dem Bau des Autobahnanschlusses Achim-West samt Brücke über die Fernstraße.

Außerdem sei es fraglich, ob der Mindestabstand von vier Kilometern zwischen zwei Windkraft-Standorten gegeben sei, weil gerade jenseits der Bremer Grenze an der Autobahn noch weitere Anlagen gebaut werden sollen.

Im Übrigen müsse darauf geachtet werden, dass der vom Kreistag beschlossene Mindestabstand von 800 Metern zur Wohnbebauung eingehalten werde. Die bestehenden, kleineren Anlagen in Embsen zählten allerdings nicht bei der Abstandsberechnung, erläuterte Ditzfeld.

Insgesamt sei nicht damit zu rechnen gewesen, dass im aktuellen Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms (RRP) vom Landkreis wieder rund 66 Hektar in Embsen als Vorranggebiet für Windkraftnutzung ausgewiesen würden.

Allerdings werde mit den Beratungen des Entwurfs samt einzuarbeitender Änderungen einige Zeit vergehen. Der Bürgermeister rechnet mit der endgültigen Verabschiedung des RRP 2016 oder sogar erst 2017.

Vorher werden auch acht oder weniger als acht Großanlagen nicht entstehen. Es ist zudem denkbar, dass sich noch weitere interessierte Windkraftinvestoren melden.

„Obwohl die Firmen hier schon heftig an den Türen kratzen“, stehe für ihn und andere Landwirte noch längst nicht fest, ob, wann und welche Anlagen gebaut werden, betonte der Embser Ortsvorsteher Cord Mindermann auf Nachfrage. Er sehe der weiteren Entwicklung ziemlich gelassen entgegen.

la

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