Festwoche im Magdeburger Viertel

Frühstück im Sonnenschein und Konzert im Platzregen

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Gemeinsames Frühstück im Stadtteil mit internationalen Spezialitäten.

Achim - Von Ingo Schmidt. Nach dem großen Festakt am Montag vergangener Woche, den anschließenden „Stadtteilrundgängen“ und einer Ausstellung im Bürgerzentrum sowie dem Konzertabend am Freitag bildete das gemeinsame Stadtteilfrühstück den krönenden Abschluss einer ereignisreichen Woche.

Mit einer langen Frühstückstafel endete die „Festwoche“ zum Ende des Stadterneuerungsprogramms „Soziale Stadt im Magdeburger Viertel“. Das Wetter spielte dieses Mal mit: „Die Markise am Büz konnten wir heute als Sonnenschutz ausfahren“, stellte Dirk Ysker begeistert fest. Viele Gäste, nicht nur aus dem Viertel, nutzten die Gelegenheit zum Klönen, Speisen und Spielen. 

Der Stadtteilförderverein stellte Bänke und Tische zur Verfügung sowie die Grundlage für ein Frühstück mit Kaffee, Tee, Brötchen und Brotaufstrich. Wer etwas Besonderes wie edle Käsesorten oder Parmaschinken verzehren wollte, musste allerdings höchstpersönlich dafür Sorge tragen. Für musikalische Untermalung sorgte die Band „Gorason“ mit Balkanklängen, Tango und Klezmer-Sound. und für die Kinder stand der „Spielefant“ bereit. sch

Achim-Schirme“ wie sie Bürgermeister Rainer Ditzfeld jüngst zu repräsentativen Anlässen verteilte, hätte es allerdings an dem vorausgegangenen Konzert am Freitagabend am Bürgerzentrum viele gebraucht: Die Aussicht auf nasse Füße hielt Besucher fern, und sturzbachartige Regenfälle sorgten für eine Unterbrechung des Bühnenprogramms.

Aber 50 bis 60 Gäste, darunter viele Familien mit Kindern, trotzten den widrigen Verhältnissen und waren der Einladung zum Konzert der Bremer Band „Makkas“ gefolgt. Diese ließen sich ihrerseits nicht einschüchtern und präsentierten Popsongs und Weltmusik in sieben Sprachen: „Uptown Funk“ von Bruno Mars zählte dabei ebenso zum Repertoire wie Balladen von der türkischen Schwarzmeerküste oder anatolische Weisen.

Während zumeist die Kinder ihren Reigen im Regen dazu tanzten, vergnügten sich beschirmte Erwachsene im Schutz des Bürgerzentrums bei Getränken und Speisen, die der „Jugoslawische Kulturverein“ servierte. Später am Abend kamen jedoch noch viele Gäste hinzu, die bis spät in die Nacht hinein ausgelassen tanzten.

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