Parallel zu großen Linden Rubinien auf Baumplatz entfernt

Der Frühling naht: Großes Aufräumen in Achim

Eichenfällen war am gesamten Freitag nach Schulschluss bei der Ueser Grundschule angesagt, um Platz für den neuen Anbau zu schaffen.

Achim - Positiv ausgedrückt, hat sich das Blickfeld im Zentrum Achims und bei der Ueser Grundschule sehr erweitert. In Uesen gibt es die hohe Eichengruppe nicht mehr, und im Zentrum sind die zwei großen Sommerlinden zwischen Rathaus und Lokal „Alte Feuerwache“ verschwunden. Nicht nur das: Der Baumplatz beim Rathaus wurde so ausgelichtet, dass er den Namen kaum noch verdient und fast nur noch Parkplatz ist.

In zwei Tagen erledigten die Männer vom Bauhof rund einen Monat vor Frühlingsbeginn das große Aufräumen mit der Säge. Vor allem an dem einen der im Boden zurückgebliebenen Linden-Stümpfe erkennt auch der Laie, dass wohl nichts mehr zu retten war.

„Nicht behebbarer Pilzbefall“ lautete die Diagnose. Rund um den schwarzen Kern des Stammes waren nur noch die Ränder stabil, und die Bäume hätten bald wegbrechen können.

Als ebenfalls „alternativlos“ bezeichnet das städtische Bauressort in einer Pressemitteilung die Fällarbeiten auf dem Baumplatz, obwohl hier große innere Schäden anhand der Stammquerschnitte nicht so ins Auge fallen.

Bei der Ueser Grundschule ging es in erster Linie ohnehin darum, die Fläche für den dringend benötigten Erweiterungsbau der Schule freizubekommen. Da müssen auch mal alte Eichen weichen.

Ersatz für beseitigte Bäume verspricht die Stadt in allen drei Fäll-Fällen. Als Nachfolger der Sommerlinden sind „großkronige Laubbäume mit einem Stammumfang von mindestens 30 cm“ vorgesehen.

Wann sie angepflanzt werden, müsse der Verwaltungsausschuss am 22. Februar entscheiden.

Dabei und beim Wo? sei allerdings zu bedenken, dass erst „das Nutzungskonzept für den Bibliotheksplatz als zentraler und Hauptveranstaltungsplatz der Stadt Achim“ stehen müsse.

Nachpflanzungen für die auf dem Baumplatz entfernten Gewächse seien „in der Pflanzperiode 2018/2019“ und „in der näheren Umgebung“ geplant.

Und in Uesen gehöre es mit zum Erweiterungsbaukonzept, „auch die Grünanlage des betreffenden Grundstückteils“ neu herzustellen und neue Bäume zu pflanzen.

Außerdem ist der zuständige Verwaltungs-Fachbereich „Bauen und Stadtentwicklung“ laut Pressemitteilung dabei, ein „Gesamtgrünanlagenkonzept“ für den Innenstadtbereich zu erstellen. Ziel sei es, „die vorhandenen Grünanlagen aufzuwerten und wenn möglich proaktiv durch Bäume und Pflanzen zu ergänzen“.

In diesem Konzept werde auch die neue Bepflanzung des „Apfelwiese“-Neubauareals Am Schmiedeberg mit berücksichtigt.

la

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