Dienstag Kick-Off-Meeting ohne IEBA

Freibadgruppe ändert sich

Achim - Die Interessengemeinschaft zum Erhalt der Bäder Achims (IEBA) wird nicht vertreten sein, wenn die zur Umgestaltungslpanung des Freibades mit gegründete Projektgruppe sich am Dienstag, 19. April zum „Kick-off-Meeting“ – also zum ersten Treffen – im Achimer Rathaus versammelt.

Diese und eine weitere Änderung in der Zusammensetzung hat die Verwaltung dem Ausschuss für Sport und Kultur mitgeteilt: „Um die Belange und Interessen aus dem sportlichen Bereich zu berücksichtigen, wurde die Projektgruppe zwischenzeitlich erweitert um einen Vertreter aus den Reihen der Arbeitsgemeinschaft Achimer Sportvereine (AAS)“.

Er hoffe, dass die Absage der IEBA nicht ihr letztes Wort bleibe, meinte Steffen Zorn, Leiter der städtischen „Grundstücks- und Gebäudeverwaltung Achim“ (GGA) auf Nachfrage. Das Ziel Erhalt des Achimer Freibads sei ja jetzt mit der allseits gestützten Entscheidung zur umfassende Sanierung samt Edelstahlauskleidung des großen Beckens gesichert. Mit der nach wie vor geplanten Halbierung der 50-Meter-Schwimmbahnen sei der Interessengemeinschaft aber wohl nach wie vor nicht einverstanden.

Außerdem befürchtet die IEBA in ihrem Absageschreiben vom 9. April, durch die geplanten Umbaumaßnahmen „einen deutlichen Besucherrückgang und zunehmendes Konfliktpotential der Besuchergruppen“ des Freibads – „insbesondere auch in Anbetracht der zunehmenden Bevölkerung der Stadt Achim“

Vor diesem Hintergrund sei aktuell keine Grundlage für die Mitarbeit im Projektteam zur Umgestaltung gegeben. „Wir werden unsere Mitglieder für den 6. Juni 19 Uhr in das Achimer Freibad einladen und unsere weitere Vorgehensweise besprechen“, kündigt die Gemeinschaft an.

Zur Projektgruppe gehören im Übrigen fünf Vertreter aus zuständigen Ressorts der Stadtverwaltung. Zorn erinnert noch daran, dass ein „Familienbad Freibad Achim“ samt Schaffung eines „Spraygrounds“ und Spielmöglichkeiten das Ziel sei. Die politisch festgelegte Kostenobegrenze von 4,1 Millionen Euro bleibe, so dass natürlich nicht alle Wünsche zu erfüllen seien. - la

Rubriklistenbild: © dpa

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