Förderverein startet durch

Achimer Bäder: Team um Richard Schönebeck nimmt seine Arbeit auf

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Jugendliche in die Achimer Bäder bringen: Dafür will sich der noch junge Förderverein stark machen. 

Achim – Der Förderverein Achimer Bäder ist seit Mitte Dezember gemeinnütziger Verein und will jetzt durchstarten. „Wir haben uns die Förderung der Jugend auf die Fahne geschrieben“, sagt der Vorsitzende Richard Schönebeck. Die wäre nicht mehr möglich gewesen, wenn die Politik sich dafür ausgesprochen hätte, den Parallelbetrieb von Hallen- und Freibad zu reduzieren, glauben die Mitglieder des Fördervereins. Im Vorfeld der Ratssitzung im Dezember hatte Schönebeck mitgeteilt, dass sich der noch junge Verein auflöse, wenn der Rat das Bäderkonzept beschließe. Weil die Politik noch Abstimmungsbedarf hatte, wurde der Punkt von der Tagesordnung genommen. Nur wenige Tage später gab der Verwaltungsausschuss grünes Licht für eine halbe zusätzliche Bäderstelle. Mit dieser sei es möglich, die Schließzeiten des Hallenbads bei maximal sechs Wochen zu belassen. Der Rat will das geänderte Konzept Ende März auf den Weg bringen, das der Ausschuss für Sport und Kultur zuvor noch einmal genauer unter die Lupe nimmt.

Das hindert Schönebeck, der in Achim eine Schwimmschule betreibt, und seine Vorstandskollegen aber nicht daran, ihre Arbeit schon jetzt aufzunehmen. Am Dienstag, 5. Februar, will sich der sechsköpfige Vorstand den Mitarbeitern der Verwaltung, der Politik und den Vereinen ab 18 Uhr offiziell im Bistro des Hallenbads vorstellen. „Dann geht auch unsere Internetseite online“, sagt Schönebeck. Die ist nicht nur wichtig, um über die Aktivitäten des Vereins zu informieren. Vor allem finden sich dort die Beitrittsformulare für neue Mitglieder. Und die benötigt der Verein zahlreich. „Das ist keine One-Man-Show, das ist alleine nicht zu leisten. Wir brauchen viele Unterstützer und hoffen jetzt erst einmal auf einen guten Start.“

Richard Schönebeck und seine Mitstreiter werben um Sponsoren und planen Veranstaltungen. 

Schönebeck und seine Mitstreiter wollen die Stadt finanziell unterstützen. „Unser Ziel ist es, die neue halbe Stelle zu finanzieren. Dazu müssten wir rund 25 000 Euro einspielen. Ob wir das schaffen, kann ich nicht versprechen.“ Um Geld in die Kassen zu spülen, will der Verein unter anderem Veranstaltungen im Hallen- und im Freibad etablieren. „Wir denken an Events für Familien, aber zum Beispiel auch an eine Schools-out-Party“, so Schönebeck. Das alles soll zu den regulären Öffnungszeiten der Bäder stattfinden, um personelle Mehrkosten für die Stadt zu verhindern. Geld will der Förderverein auch sammeln, um laut Schönebeck mit einem Kontingent auch die Rettungsschwimmer im Freibad zu unterstützen.

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