Flecken Langwedel tritt Arbeitskreis Bildungsverbund Schule-Beruf bei / Tagung in Achim

„CSI-Profiler“ oder Finanzfachwirt?

Erste Kreisrätin Regina Tryta und Verdens Bürgermeister Lutz Brockmann heißen den Flecken Langwedel, hier: Bürgermeister Andreas Brandt und Rolf Bartels (Leiter der Oberschule am Goldbach) willkommen im Bildungsverbund Schule-Beruf.
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Erste Kreisrätin Regina Tryta und Verdens Bürgermeister Lutz Brockmann heißen den Flecken Langwedel, hier: Bürgermeister Andreas Brandt und Rolf Bartels (Leiter der Oberschule am Goldbach) willkommen im Bildungsverbund Schule-Beruf.

Achim - Fragt man Achtklässler nach dem Berufswunsch, kommt manchmal drolliges dabei heraus: „CSI-Profiler“, habe ein Schüler einmal geäußert, erinnert sich Katrin Hunke, vom Bildungsbüro der Stadt Wolfsburg. Gestern war Hunke mit ihrem Kollegen Alp Turan beim Arbeitskreis Bildungsverbund Schule-Beruf im Landkreis Verden zu Gast, der in der Realschule Achim tagte. Die Organisation soll Schülern dabei helfen, eigenverantwortlich und erfolgreich ihre Berufswahl zu treffen.

„CSI-Profiler? Das ist mangels Leichen im Umkreis von Wolfsburg derzeit nicht umsetzbar“, habe Hunke den Redebeitrag des Schülers schlagfertig gekontert.

„Leider können sich Schüler oft nicht selbst einschätzen und scheitern an ihren eigenen Ansprüchen“, legt Lutz Brockmann die Problematik dar. Der Verdener Bürgermeister bildet mit der ersten Kreisrätin Regina Tryta den Vorsitz des Bildungsverbunds. Nachdem dieser in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen war – Kirchlinteln, Verden, Thedinghausen, Achim und der Landkreis Verden zählen dazu –, begrüßte Brockmann gestern mit dem Flecken Langwedel und der Oberschule am Goldbach ein weiteres Mitglied. Die Gemeinde Dörverden berate zur Zeit über einen Beitritt. Mit Instrumenten wie der Berufsbildungsbörse und einem zentralen Berufswahlordner für Schüler baut der Verbund seine Infrastruktur auf. „Es macht Sinn, dabei zu sein, wenn gerade die Vernetzung erfolgt“, sagt Rolf Bartels, Leiter der Oberschule am Goldbach. Der Impuls dafür, den Übergang von Schule zu Beruf noch effektiver zu gestalten, sei in Langwedel etwa zeitgleich von Schule und Politik ausgegangen. In den Gemeinden, die dem Verbund angehören, sind fast alle weiterführenden Schulen vertreten. „Nur die Gymnasien gehen einen Sonderweg“, so Brockmann.

Katrin Hunke zeigte den Anwesenden, wie die Stadt Wolfsburg sich anschickt, diese wichtige Schnittstelle im Leben junger Menschen zu verbessern. So verbucht sie etwa mit einer Online-Praktikumsbörse gute Erfolge. Das Programm auf dem Server der Stadt Wolfsburg steht Lehrern, Schülern und Betrieben offen – kostenfrei und im Daten geschützten Rahmen.

Daneben stellten auch vier Achimer Realschüler das Bewerbertraining vor, das die Schule zur Berufsorientierung durchführt. Alle vier wissen übrigens schon, wo sie beruflich hin wollen. Während eine Schülerin eine Ausbildung zur Finanzfachwirtin beginnt und ihr Mitschüler sich zum Industriemechaniker ausbilden lässt, wollen die beiden anderen ihr Abitur an den Berufsbildenden Schulen in Verden ablegen.

ldu

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