Ferienarbeit für die Stadt

Millionen- und Mini-Projekte laufen an Schulen, Kitas und Hallen

Der Erweiterungsbau der Uphuser Grundschule steht und muss nun innen eingerichtet werden. Die Straße An der Schule wird bereits erneuert. - Fotos: Brodt

Achim - Selten wird in und an Schulen sowie Kindergärten so viel gearbeitet wie in den Ferien, natürlich nur baulich und handwerklich. Auch jetzt werden unter der Regie des städtischen Fachbereichsleiters Steffen Zorn wieder viele wichtige Projekte verwirklicht, von der Grundschulerweiterung in Uphusen bis zum neuen Kindergarten in Baden.

In Uphusen steht der neue Erweiterungsbau der Grundschule bereits. Schließlich soll zum Schulanfang im August hier auch schon unterrichtet werden. Neben dem Neubau mit neuen Fachräumen und Horträumen wird auch der Altbau saniert.

Einen kleinen Rückschlag hat man jetzt verzeichnet, als ein altes Wasserrohr brach und den Keller des Altbaus überflutete.

2,4 Millionen Euro lässt die Stadt sich das kosten und bekommt 300.000 Euro vom Kreis dafür.

Einen erheblichen Wasserschaden erlitt man auch im tiefgelegenen Erdgeschoss der Grundschule Bierden, der derzeit auf Kosten der Versicherung behoben wird.

In Baden lässt die Stadt einen neuen Kindergarten hinter der Lahof-Sporthalle bauen, der für drei Kindergarten- und zwei Krippen-Gruppen Platz und Personal bieten wird. Betrieben wird er von der Lebenshilfe im Landkreis, die von ihrem ursprünglichen Plan Abstand genommen hatte, das Gebäude selbst zu errichten. So sprang die Stadt ein und kann jetzt erst etwas später im Oktober eröffnen. Mit 3,2 Millionen Euro ist das Gebäude taxiert. 1,2 Millionen Euro steuern der Kreis und das Land Niedersachsen bei.

Stahlgerüste statt Sportgeräte in der in die Jahrzehnte gekommenen Hauptschul-Sporthalle.

Mit in diesem Jahr 60.000 Euro sehen die ersten Arbeiten an Türen, Wänden, Licht und Heizung der Realschule und der Liesel-Anspacher-Hauptschule für die neue Integrierte Gesamtschule noch recht bescheiden aus. Doch weitere gut drei Millionen Euro werden da auf die Stadt in kommenden Schuljahren noch zukommen.

420.000 Euro investiert die Stadt, um an der nach vielen Jahrzehnten sehr mangelhaften Hauptschul-Turnhalle in der Waldenburger Straße den Brandschutz- und die Sicherheitstechnik zu erneuern.

Auch im sanierungsbedürftigen Hallenbad an der Bergstraße wird mit 300.000 Euro für die Sanierung des Umkleidetrakts kräftig in die Tasche gegriffen. Die Hälfte der Kosten trägt der grundsätzlichen Vereinbarung entsprechend der Kreis.

Viel zu tun an den Grundschulen

Beschäftigt im Auftrag der Stadt sind derzeit die Handwerker auch für den Rückbau des Flachdachs, Dachsanierung, neue Fensterfassaden, Elektronik und Blitzschutz an der Sporthalle der Astrid-Lindgren-Grundschule, Maurerarbeiten an der Badener Grundschule, Malerarbeiten am Paulsberg-Hort, Sanierung der Bodenbeläge, Flure und Umkleiden in der Embser Sporthalle, neue Beleuchtungsanlage inklusive Lichtbändern im Dachbereich der Sporthalle Arenkamp in Uphusen oder auch die Sanierung von Gauben im dritten Stock des Rathauses.

Ist dies alles geschafft, wird im Herbst das nächste Achimer Großprojekt gestartet: die Sanierung und Neugestaltung des Achimer Freibades, die insgesamt mit 4,1 Millionen Euro veranschlagt sind. Mit dem „Hundebaden“ am 4. September wird die Freibadsaison beendet werden, und dann wird Achims Freibad bis zur Badesaison 2019 geschlossen bleiben. J mb

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