500 Fans rockten mit „The Secnd“ das Kulturhaus

„Ein Start nach Maß“

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MARC Bischoff ohne Krawatte!

Von Björn Lakemann. ACHIM. Bassist Marcel Heym von „The Secnd“ konnte am Freitag auf der After-Show Party den Hals nicht voll kriegen und heizte den Fetengängern nochmal gehörig ein. Gerade erst war das Konzert von der Achimer Lokalmatadoren im Kulturhaus Kasch nach drei Zugaben zu Ende gegangen und die fast 500 total begeisterten Fans hatten ein Konzerthighlight erlebt, das seinesgleichen sucht. Nicht ganz unbeteiligt am Gelingen des Heimspiels war die Vorgruppe „Penny Krawatte“, die ebenfalls aus Achim stammen.

Der eigentliche Konzertbeginn musste um 15 Minuten wegen des Andrangs nach hinten verschoben werden. Dann war es soweit und Franziska Faust vom Kulturhaus eröffnete den bunten Abend. „Das ist unser erste Gig und wir sind total stolz hier auftreten zu dürfen“, so Ann, Sängerin der sechsköpfigen „Penny Krawatte“, die einen tollen Deutschrock auf die Bühne brachten. Mit ihrer charismatischen Stimme sorgte sie für Gänsehaut beim Publikum.

Erst recht bei Textzeilen wie „sie sieht so schön aus wenn sie lacht“ oder dem zweiten Stück „C‘est la vie“, das natürlich auch auf Deutsch daherkam. Nach dem achten und letzten Stück „Ich kann sie alle haben“ war die Begeisterung auf dem Höhepunkt. Dennis Meinken vom Kulturhaus-Team war angetan. „Das nenne ich mal einen Start nach Maß“, so sein Urteil.

Als dann „The Secnd“ die Bühne enterte, die vor gut vier Jahren noch als „Casting Louis“ ihren allerersten Auftritt im Kasch hatten, kochte die Stimmung nahezu über. Dilara hängte ihren Erwartungsbogen bewusst hoch: „Ich erwarte einen Hammerabend und einen geilen Auftritt der Jungs.“ Und sie wurde nicht enttäuscht von der Band, die den ersten Startschuss zu ihrer Karriere unter anderem von MAM, einer lokalen Arbeitsgemeinschaft erhalten hatten. „Unser Hauptziel ist es, Kinder und Jugendliche zu aktivieren“, so Anja Klee von MAM. Dafür sind „The Secnd“ ein leuchtendes Beispiel, bei denen Sänger Patrick Heym vor Beginn die Stimme aufwärmte und Schlagzeuger von Seelen sich virtuell warm spielte.

„Ich bin im Tunnel“, war Leadgitarrist Timo Wilkens voll fokussiert und legte gleich gut los. Schon beim ersten Stück schwappte die Begeisterung über und spätestens bei „Fuck you“ hatte „The Secnd“ gewonnen. „Bloß nicht persönlich nehmen“, schmunzelte Sänger Heym, der wenig später Feuerzeuge und Handylichter blitzen sah. „Unglaublich und ihr seid so geil“, so sein Kommentar. Gast Lisa wurde kurzerhand auf die Bühne beordert und nahm alles für ein soziales Netzwerk auf Handykamera auf. Beim Stück „Runaway“ gab es einen kleinen Verspieler, der für Gelächter sorgte. „Das passiert wenn man live spielt“, grinst Patrick Heym, der nach drei Zugaben die Zuschauer „entließ“.

Ganze 14 Stücke hatte das Quartett auf die Bühne gebracht, war aber nicht müde, noch ne knappe Stunde Autogramme zu schreiben, bevor Bassist Heym seinen großen Auftritt als DJ hatte. „Das kommt richtig gut. So Achimer Bands reißen die Gäste natürlich mit“, war Dennis Meinken mit diesem Abend vollauf zufrieden.

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