Erweiterungsbau der Kita St. Matthias wird nach zwei Jahren eingeweiht

Aus vertrauten Mauern neue Räume geschaffen

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Die Kinder Max, Jonna und Damian, links Kiga-Leiterin Regina Gürlich, durchtrennen das Band vor dem Kindergarten.

Achim - Nach zweijähriger Planungs- und Bauzeit wurde am Sonntagvormittag der Kindergarten der St. Matthias-Gemeinde an der Meislahnstraße eingeweiht.

Zu Einweihung gekommen waren nicht nur die beiden Projektkoordinatoren Manfred Raba und Angelika Hilken, sondern auch Architekt Michael Ravens, viele Gemeindemitglieder, Vertreter von Rat und Landkreis, Probst Bernd Kösling, Eltern, Kinder sowie all jene, die mit ihrer finanziellen Hilfe zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Und nicht zuletzt anwesend war Pfarrer Guido Busche, der nach seinem kürzlichen Abschied von der St.-Matthias-Gemeinde während dieses sonntäglichen Gottesdienstes sich wieder an einem „vertrauten Ort“ fühlte.

Busche sprach von der 30-jährigen Geschichte des Kindergartens, von kleinen Anfängen und jetziger Größe, von einem „Kindergarten in unserer Mitte“ und von einer Kirche, die durch diesen neuen Kindergarten einen Dienst leiste an der Welt und der Gesellschaft: „Wenn es in unserer Gesellschaft zuginge wie in einem Kindergarten – vorurteilsfrei, unbefangen, zugewandt und liebevoll –, dann ginge es unserer Gesellschaft besser.“

Guido Busche dankte vielen Helferinnen und Helfern, die beim Bau des neuen Kindergartens mitgewirkt hatten und nannte namentlich drei federführende Personen: Kindergartenleiterin Regina Gürlich hatte den Impuls für den Erweiterungsbau gegeben, während Angelika Hilken im Hintergrund, aber mit freundlicher Hartnäckigkeit Geld für das Projekt sammelte. Dritter im Bunde war Manfred Raba. Busche nannte ihn „Mr. Kindergarten“.

Dieser Titel gereicht Raba zur Ehre, hat er doch in diesem Jahr ungezählte Stunden auf der Baustelle und zuvor bei der Planung verbracht: „Der Kindergarten ist zu seinem Kind geworden“, sagte Guido Busche, der abschließend alle Anwesenden in die Pflicht nahm, diesen Kindergarten nun voranzutreiben.

Nach dem Gottesdienst konnten die Einweihungsgäste sich selber einen Eindruck verschaffen von den neuen Räumen, in denen die Kinder spielerisch lernen und sich auf vielfältige Weise ausdrücken können. Ein wichtiger Bereich des neuen Gebäudes ist die Küche, in der die Kinder unter Aufsicht backen und kochen. Außerdem gibt es Nischen, in die sich die Kleinen zurückziehen können, um ihren Gedanken und Träumen nachzuhängen oder sich in ein Buch zu vertiefen.

Detaillierte Informationen zum Neubau lieferte der Bremer Architekt Michael Ravens. Mit dem Bau begonnen wurde im Dezember 2014. Fertiggestellt war er am 1. August. Die Kosten beliefen sich auf insgesamt 670000 Euro, wobei der Landkreis fünfzig Prozent der Summe übernahm und die Stadt Achim dreißig Prozent. Den Rest finanzierte die Kirche.

Der Kita-Neubau hat eine Nutzfläche von 412 Quadratmetern. Darauf gibt es Räume für zwei Gruppen mit je 25 Kindern, davon sind jeweils drei Kinder im Alter von unter drei Jahren: „Beim Neubau der Kindertagesstätte haben wir die vorhandene Bausubstanz des 1990 durch Erweiterung des Jugendheimes entstandenen Kindergartens umgebaut und ergänzt“, sagte Michael Ravens. Zentraler Ort der Kita ist der „Marktplatz“ mit Stufenpodest, das als Sitz- und Spielgelegenheit genutzt werden kann, aber ebenso für Vorführungen.

häg

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