Erstmals zwei autofreie Wochen an Paulsbergschule: Erfrischt in den Unterricht

„Behaltet die Westen an!“

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Klassensprecher der vier Jahrgänge an der Paulsbergschule präsentieren Siegerpokal beziehungsweise Urkunden. Links Katja Sonnenberg, die das Projekt „autofreie Schule“ vorbereitete. Neben ihr die mit beteiligte Polizei-Kontaktbeamtin Katja Brammer. Steffi Schardelmann und Süreyya Özguvenc von der Elternschaft (rechts) unterstützten die Aktion ebenfalls engagiert.

Achim - Der frische Wind, den sich Mädchen und Jungen morgens in zwei Wochen autofreier Schule auf dem Weg dorthin um die Nase wehen ließen, machte sie auch aufgeweckter für den Unterricht. Darin waren sich Lehrerinnen und Elternvertreterinnen gestern in der Turnhalle der Paulsberg-Grundschule einig.

Dort wurden Klassen und Gruppen, die bei der Aktion nach einem Punktesystem bewertet worden waren, ausgezeichnet. Die 3a glänzte als Sieger und damit Gewinner des Wanderpokals. Ansonsten gab es nur zweite Plätze.

„Weil ihr eben alle so gut mitgemacht habt“, erläuterte vor der Schülerschar samt „bunter Gruppe“ aus der Integrationsklasse Lehrerin Katja Sonnenberg. Sie hatte die autofreien Wochen maßgeblich mit vorbereitet. Punkte gab es für die Anzahl der Schüler einer Klasse, die es jeweils eigenständig ohne Elternhilfe und Elternauto zum Paulsberg geschafft hatten. Weitere Punkte wurden für das Tragen von reflektierenden Warnwesten auf dem Schulweg vergeben. „Diese Westen oder auf jeden Fall helle, auffällige Kleidung solltet ihr jetzt weiterhin morgens tragen“, wurden die Kinder ermahnt.

Kontaktbeamtin Katja Brammer von der Achimer Polizei hatte im Verkehrsunterricht speziell die Jüngeren vor dem Start der „Autofrei“-Aktion mit wichtigen Verhaltensregeln im Verkehr vertraut gemacht.

Wie gewohnt sammelten sich die Grundschüler wieder an „Schulexpress“-Treffpunkten, um von dort in Gruppen den Paulsberg anzusteuern. Steffi Schardelmann und Süreyya Özgüvenc von der Elternvertretung sowie weitere Mütter und Väter unterstützten die zweiwöchige Aktion kräftig.

Mit wenigen Ausnahmen verzichteten Eltern darauf, ihre Zöglinge im Auto zur Schule zu bringen, berichtete Steffi Schardelmann. Das gefährliche An- und Abfahrt-Chaos blieb aus.

Dass es auch künftig möglichst viele Kinder autofrei zur Schule schaffen, würden nicht nur die Lehrer gern sehen. Sich mit dem – natürlich vorschriftsmäßig beleuchteten – Fahrrad auf den Weg zu machen, ist ebenfalls eine akzeptierte Alternative.

la

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