Präventionsrat lädt ein

Erstmals offene Sport-Erlebnishalle in Achim

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Laden alle Fünft- bis Zehntklässler zu den ersten „Offene-Sporthalle“-Tagen ein: Polizeibeamtin Katja Brammer und Tanja Werhan, Geschäftsführerin des Achimer Präventionsrates (linkes Bild). Auch Urkunden und Preise locken. Rechts: Geworben wird für die Veranstaltung auf Flyern auch in persisch und arabisch. Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien oder mit anderweitigem Migrationshintergrund sind besonders zur „Offenen Sporthalle“ willkommen.

Achim - Erstmals gibt es am 20. und 21. März das „Offene-Sporthalle“-Erlebnis in Achim. Alle Jungen und Mädchen der fünften bis zehnten Klassen sind dazu willkommen – besonders auch Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien oder mit anderen Migrationshintergründen.

Übungsleiter aus acht Vereinen werden die jungen Besucher jeweils von 15 bis 18 Uhr auf der messeähnlich gestalteten Veranstaltung an verschiedene Sportarten trainingsmäßig heranführen, und zwar nicht nur an Fußball und Handball. Auch ungewöhnlichere Disziplinen seien vertreten, kündigten die „Offene Sporthalle“-Mitorganisatorinnen Katja Brammer und Tanja Werhan im Pressegespräch schon an.

Veranstaltet wird die Aktion bei kostenlosem Eintritt vom Präventionsrat der Stadt Achim in Kooperation mit der hiesigen Polizei und der Arbeitsgemeinschaft Achimer Sportvereine (AAS). Katja Brammer ist Polizei-Kontaktbeamtin und Tanja Werhan Geschäftsführerin des städtischen Präventionsrates.

Wichtiges Ziel der „Offene-Sporthalle“-Tage ist nicht nur, Spaß am gemeinschaftlicher sportlicher Betätigung bei denen zu wecken, die auf diesem Feld noch Neulinge sind. Es geht auch um Integration durch Sport, Heranführen ans gesellschaftliche Zusammenleben und selbstverständlich auch darum, dem Nachwuchs Sport in organisierter Form samt Vereinsleben schmackhaft zu machen.

Ort des Geschehens ist die Sporthalle des Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasiums an der Achimer Bergstraße 26. Am Dienstag, 20. März, wird sie für Jungen, am 21. März für Mädchen zur Erlebnishalle. Nach Geschlechtern getrennt wurde die Veranstaltung, weil laut Katja Brammer Mädchen mehr aus sich herausgehen und sich mehr trauen, wenn keine Jungen dabei sind. Sonst bestehe die Gefahr, dass weibliche Sport-Debütantinnen von männlichen Sportcracks zu sehr „untergebuttert“ würden.

Anmeldungen zur „Offenen Sporthalle“ sind nicht erforderlich. Sportbekleidung und Turnschuhe sollten die Fünft- bis Zehntklässler aber dabei haben und ebenso Essen und Trinken selber mitbringen.

Die Achimer Bürgerstiftung unterstützt die Zwei-Tage-Aktion in den Osterferien finanziell mit, und zum Abschluss werden sogar Preise und Urkunden vergeben.

Auch per Handzettel und auf Plakaten wird an Schulen, im Bürgerzentrum Nord, über die Kreisvolkshochschule und an anderen Stellen für die „Offene-Sporthalle“-Premiere geworben.

In anderen Städten habe sich das Modell schon gut bewährt, so Katja Brammer. Gelingt das Debüt auch in Achim, könnte es längerfristig und monatlich „Offene-Sporthalle“-Tage geben – vielleicht auch mal abends.

Entsprechende Angebote für Mädchen und Jungen im schon im Kita- bis Grundschulalter wären ebenfalls möglich.

Erst einmal hoffen alle an der Organisation Beteiligten jetzt aber auf einen gut besuchten und gelungenen Auftakt in der offenen Cato-Sporthalle. 

la

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