Schaufensterfolien präsentieren Planungen für Nientkewitz-Gebäude & Co. in der City

Ein erster Blick auf die „Markthöfe“

Voilà – ein Blick in die Zukunft: Bürgermeister Ditzfeld (r.) und Investor Marco Bremermann enthüllen eine Ansicht der geplanten „Markthöfe“. Foto: Bischoff

Achim - Von Sandra Bischoff. Das Kind hat einen Namen: „Markthöfe“ heißt das neue City-Quartier zwischen Obernstraße und Herbergstraße. Donnerstagmittag enthüllten Bürgermeister Rainer Ditzfeld und Investor Marco Bremermann die Folien mit dem Namensschriftzug und den Vorschaubildern, die nun die Schaufenster des leer stehenden Nientkewitz-Gebäudes am Glockenspiel verzieren.

Wie berichtet, hat das Bremer Unternehmen Müller und Bremermann nicht nur besagtes Haus an der Obernstraße 36 und das benachbarte Gebäude an der Obernstraße 34 erworben, das im Erdgeschoss den NKD-Laden beherbergt, sondern auch das dahinterliegende Gretzschel-Haus an der Achimer Brückenstraße 2. Die alten Gebäude werden voraussichtlich im kommenden Jahr abgerissen, damit dort auf 2 500 Quadratmetern die „Markthöfe“ entstehen können. Der Investor plant ein dreigeschossiges Gebäude mit 6 500 Quadratmetern Nutzfläche. Das Erdgeschoss ist für Einzelhandel vorgesehen, in den Stockwerken darüber ist Platz für Büros und Wohnungen.

Bürgermeister Ditzfeld wertete die Folierung der Schaufenster als nächsten kleinen Schritt und erklärte: „Die Planungen gehen in die nächste Ebene.“ Nun könnten sich Kunden ein Bild davon machen, wie das Dreieck Obernstraße  / Herbergstraße / Achimer Brückenstraße künftig aussehen werde. „Das ist ein wichtiges Signal an die Händler und Hauseigentümer in der Innenstadt, dass sich in Achim etwas tut“, erklärte Wirtschaftsförderer Martin Balkausky. Er hatte den Namen „Markthöfe“ vorgeschlagen, in Anlehnung an den zweimal wöchentlich an dem Ensemble stattfindenden Markt und die Hinterbebauung zur Herbergstraße mit Begegnungsflächen für die Bewohner.

Auch eine Internetseite, die das Projekt bewirbt, ist inzwischen online gegangen. Dort sind die Planungsunterlagen und der Entwurf des Rotenburger Büros Lohmann zu finden, das den städtischen Architektenwettbewerb vor einigen Jahren gewonnen hatte. Diese sollen nun in Teilen überarbeitet werden, kündigte Bremermann an. „Wir haben den Entwurf so angelegt, dass er über Jahrzehnte wachsen kann“, sagte der Investor, möglicherweise sogar bis zum Gieschen-Kreisel.

Bürgermeister Rainer Ditzfeld ist überzeugt davon, dass sich mit der Umgestaltung der Häuserzeile auch an anderer Stelle in der Innenstadt etwas ändern wird. „Diese Ecke ist Blickfang aus allen Richtungen. Sie als Startpunkt für etwas Neues zu nehmen, ist gut.“ Er hoffe, dass sich daraus eine Art Aufbruchstimmung in Achim breitmache.

Investor Marco Bremermann ist nach wie vor angetan von der Stadt. „Trotz Corona ist Achim ein starker Markt.“ Es gebe bereits eine große Nachfrage nach den Flächen in den „Markthöfe“. Als Ankermieter komme möglicherweise ein Bio-Supermarkt infrage. „Wir führen zurzeit Gespräche, aber auch die sind in diesen Zeiten angeschlagen“, erklärte Bremermann.

Weitere Informationen unter

www.markthöfe.de

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Blumenkohl liefert Aroma mit Köpfchen

Blumenkohl liefert Aroma mit Köpfchen

Erst das Game, dann die Hardware: Gibt es die VR-Killer-App?

Erst das Game, dann die Hardware: Gibt es die VR-Killer-App?

Das magische Farbspiel des Staudenphlox

Das magische Farbspiel des Staudenphlox

Keltische Traditionen und malerische Schönheit

Keltische Traditionen und malerische Schönheit

Meistgelesene Artikel

Augenleiden: Alf mit Sonnenbrille unterwegs

Augenleiden: Alf mit Sonnenbrille unterwegs

Deftiges Gulasch als Trost

Deftiges Gulasch als Trost

„Bufdi“ ist genau der richtige Job

„Bufdi“ ist genau der richtige Job

Endlich ein Mieter für das Ackerbürgerhaus

Endlich ein Mieter für das Ackerbürgerhaus

Kommentare