Einigen wurde auch schwindlig / Flutlichtbaden aus personellen Gründen fraglich

1500 Freibad-Besucher an vier brütend-heißen Tagen

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Blick über das Schwimmerbecken des üppig umgrünten Achimer Freibads mit dem Umkleidetrakt und dem Kioskbereich (rechts im Bild).

Achim - Es sind zwar keine Spitzen-Zahlen mehr wie einst zur Sommerszeit, aber immerhin rund 1 500 Besucher kühlten sich jetzt an den besonders heißen Tagen zwischen Donnerstag und Sonntagmittag im Achimer Freibad ab.

Es gab Schlangen vom Eingang bis fast zurück zur Straße, und das Wechselgeld in den Automaten wurde knapp, weil zu oft mit großen Scheinen bezahlt wurde, berichtet Dr. Stephan Leenen weiter. Er ist Leiter der Abteilung für Bäder, Sport und Kultur in der Achimer Stadtverwaltung.

Auch vor und im Nichtschwimmerbecken soll es am heißen Wochenende ziemlich eng geworden sein, erzählten andere Badbesucher. Da es das Planschbecken für die ganz Kleinen nicht mehr gibt, wurden für sie wieder kostenlos Schwimmhilfen bereitgestellt, so Leenen.

Es kam also während der idealen Badewettertage wieder einiges an Eintrittsgeldern zusammen. Und es gebe ja auch noch die Frühschwimmer oder wie auch gestern wieder Schulklassen aus Achim und Umgebung, die vormittags oder mittags das Freibad nutzen, ergänzt der Mann aus der Stadtverwaltung. Für diese Gruppen würden jeweils Schwimmbahnen reserviert, und das habe sich gut bewährt.

Das durchaus beliebte Flutlichtbaden gab es in diesem Jahr allerdings noch nicht. Im Vorjahr war es vor allem wetterbedingt immer wieder ausgefallen.

Grundsätzlich werde es ohnehin nur in den Sommerferien angeboten, erläuterte Dr. Leenen. Konkrete Termine aber stünden noch nicht fest, und es gebe da auch ein Personalproblem.

Zusätzlich eineinhalb Stunden Abendarbeit sei den Aufsichtskräften im Freibad nämlich kaum noch zuzumuten, wenn sie schon morgens jeweils ab der Öffnung des Bades um 11 Uhr im Dienst seien. Dennoch sei das Thema Flutlichtbaden noch nicht endgültig gestorben, deutete Leenen an.

Gravierende Unfalle oder Verletzungen habe es auch zu Haupt-Ansturmzeiten im Freibad bisher zum Glück nicht gegeben.

Einzelne, vor allem ältere Besucher hätten aber durchaus bei der extrem schwül-heißen Witterung mit Kreislaufschwäche und Schwindelgefühlen zu kämpfen gehabt. Das Bad-Personal habe sich jeweils mit Erfolg um die Betreffenden bemüht.

la

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