Blues- und American-Roots-Festival im Kasch

Eine Institution im Kulturkalender

Ein multiinstrumentales Blues-Erlebnis zauberten die sechs gestandenen Profimusiker auf die große Kasch-Bühne. - Fotos: Schmidt
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Ein multiinstrumentales Blues-Erlebnis zauberten die sechs gestandenen Profimusiker auf die große Kasch-Bühne.

Achim - Alle Jahre wieder, aber immer anders – am 28. Dezember hatte das Haste-Töne-Team des Kulturhauses Alter Schützenhof (Kasch) einmal mehr zum „Grand Jam“ eingeladen. Bereits zum neunten Mal versammelte Blues-Bassist Olli Gee fünf weitere gestandene Profimusiker zum großen American-Roots-Konvent. Im vollbesetzten Kasch-Saal zelebrierten sie Blues, Funk, Soul und Rock ‘n Roll der Extraklasse. „Den Grand Jam plane ich über das ganze Jahr hinweg mit wechselnden Musiker-Kollegen“, erklärt der Osnabrücker, „und nach mehr als 30 Jahren im Musikgeschäft, sind der Vielfalt keine Grenzen gesetzt.“

In der Besetzung Tommie Harris, Tommy Schneller, Kai Strauss, Wolfgang Roggenkamp, Michael van Merwyk und Olli Gee lag der Fokus sehr viel stärker auf Gesang als in den vergangenen Jahren und Hammondspieler Roggenkamp brachte einen besonders originären Groove ins Spiel.

Sehr versiert und vielseitig: Nach der Pause griff Michael van Merwyk zur Dobro und präsentierte alleine aktuelle eigene Songs.

Zwei Stunden Vorbereitung reichten den Vollblutmusikern für ihren begeisternden Blues-Jam, bei dem sie 17 Songs und Instrumental-Stücke plus Zugaben präsentierten. „Wir erstellen gemeinsam eine Playlist und legen anschließend die Reihenfolge der Sänger fest“, erklärt Olli Gee, „der Rest ergibt sich auf der Bühne.“

Blues-Bassist und Initiator Olli Gee begeistert die Treue der Achimer Fans: „Der Grand Jam ist wie ein Familientreffen. Ich freue mich je des Jahr darauf, bekannte Gesichter wieder zu sehen.“

Auf dem Programm standen vor allem Klassiker wie etwa von Robert Cray und Albert King, aber auch eigene Stücke wie von Michael van Merwyk direkt nach der Pause. Dabei wird viel improvisiert und die Begeisterung für

Mit viel Groove und Enthusiasmus griff Kai Strauss in die Saiten und versetzte Bühne und Publikum in Vibration.

ihren Sound tragen die Musiker ins Publikum. „Mich fasziniert jedes Mal das Gefühl der Musiker für ihren Sound und wie sie ihre Musikinstrumente in den Dialog treten lassen“, erklärt Blues-Liebhaber Uwe Sackmann, für den der Grand Jam jedes Jahr als fester Termin im Kalender steht.

Dieses Konzert, zu dem das Kasch stets kurz vor Silvester einlädt, dürfe man sich nicht entgehen lassen, meint Bernd Egger: „Da treffen sich Profimusiker und bringen ihren jeweils eigenen Stil aufs Podium, das ist einzigartig“, erklärt der pensionierte Musiklehrer, „obwohl sich die Musiker oft gar nicht kennen, haben sie den richtigen Groove, die haben richtig Druck.“ 

sch

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