Erstklassiger Soul-Mix im Kasch

„Ein Klang wie von CD, aber tatsächlich live“

+
Gitarrist Peer Frenzke hatte unter dem Projektnamen „1st Class Session“ die großartigen Soul-Interpreten Tiffany Kirkland, Madeleine Lang und Cassandra Steen (von links) auf die Kasch-Bühne geladen.

Achim - Ein Soul-Abend mit vier fantastischen Stimmen, umrahmt vom virtuosen Zusammenspiel zahlreicher prominenter Musiker aus der internationalen Musikszene – so wurde die „1st Class Session – Soul meets Classic“ im Kasch beworben. Und der Veranstalter, das Kulturhaus Alter Schützenhof in Achim, hatte nicht zuviel versprochen: Das Publikum erlebte am Sonntagabend ein erstklassiges, fantastisches Konzert.

Die rund 200 Zuschauer erwartete dieses Mal kein freies „Jammen“ wie bei den vergangenen Sessions im Kasch, sondern ein komplett durcharrangiertes Programm, dem am Donnerstag sogar eine gemeinsame Probe vorangegangen war. „Wir spielen konzertant mit einer kleinen Bigband“, beschreibt Initiator Peer Frenzke das Bühnenereignis, „dabei wollen wir vor allem die klasse Stimmen in Szene setzen.“

Zusammen mit „Boogie-Man“ Alexander Eissele hatte der Gitarrist erneut hochklassige Musiker zusammengetrommelt, allen voran Drummerin von Weltformat Anika Nilles, Bassist Marius Goldhammer und Lisa Müller am Keyboard. Vier Streicherinnen und drei Bläser intonierten Soul- und Funk-Classics mit viel Druck aus dem Rückraum als musikalisches Futter für die herausragenden Stimmen von Madeleine Lang, Tiffany Kirkland, Cassandra Steen und David Withley.

Nach Auftritten in Lüneburg am Freitag und in Neu Wulmstorf am Samstag präsentierte sich das Soul-Ensemble bei seinem Gastspiel in Achim in Höchstform. Neben vielen Klassikern wie Chaka Khans „Ain´t Nobody” oder Stevie Wonders „Don‘t you worry ‘bout a thing“ hörten die Gäste neuere Titel wie „Stadt“ und „Unter die Haut“ von Cassandra Steen sowie „Das erste Mal“ von Glashaus. Tiffany Kirkland intonierte mit „Ich kleb so gern an dir“ eine gesungene Umarmung und Liebeserklärung an ihren Ehemann sowie mit „Warum probieren wir´s nicht mit uns“ gleich zwei Stücke ihrer neuen Scheibe.

Kraftvoll intonierter Soul: Der mitreißende Groove in der Stimme von David Withley (vorn), Lang und Kirkland elektrisierte nahezu jeden Fuß im Saal.

Während des gesamten Abends fegte Alexander Eissele als musikalischer Chef schier begeistert über die Bretter. „Ein Klang wie von CD, aber tatsächlich live“, schwärmte der Dirigent des Lüneburger Theater-Symphonie-Orchesters. Er hatte nicht nur die Instrumentalisten fest im Griff, sondern auch die Konzertbesucher im großen Saal – immer wieder forderte er das Publikum heraus, und so erklang der Song „My Girl“ von The Temptations mit gesanglicher Unterstützung der mitgehenden Gäste auf den Stühlen. Bereits zur Pause war der gebürtige Schwabe völlig aus dem Häuschen: „Achim, ihr seid großartig.“

Insgesamt 20 Stücke schmetterte die zusammengewürfelte Soul-Formation von der Bühne bei breiter musikalischer Vielfalt und sehr abwechslungsreich mit Solo-Passagen, Balladen oder mitreißenden Medleys. Das Kasch und seine Gäste feierten eine unvergessliche zweieinhalbstündige Party mit hochklassigen Vokalisten und einer mitreißenden Bühnenshow.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Trump kündigt Sanktionen gegen Türkei an

Trump kündigt Sanktionen gegen Türkei an

Lange Haft für Kataloniens Separatistenführer

Lange Haft für Kataloniens Separatistenführer

CDU: Staat braucht besseren Zugriff auf Daten im Internet

CDU: Staat braucht besseren Zugriff auf Daten im Internet

Das Möbel für den letzten Weg kann man auch selber basteln

Das Möbel für den letzten Weg kann man auch selber basteln

Meistgelesene Artikel

Sandra Röse bereitet sich auf ihren Amtsantritt als Bürgermeisterin vor

Sandra Röse bereitet sich auf ihren Amtsantritt als Bürgermeisterin vor

Los gekauft – Fahrrad gewonnen

Los gekauft – Fahrrad gewonnen

Ehemalige Wehrpflichtige erinnern sich an ihre Zeit in der Niedersachsenkaserne Barme

Ehemalige Wehrpflichtige erinnern sich an ihre Zeit in der Niedersachsenkaserne Barme

Verband feiert sich in Gala selbst

Verband feiert sich in Gala selbst

Kommentare