Öffentliche Feier am nächsten Montagabend

Ehrenpreisträger stehen fest

Achim - Die Achimer Ehrenpreise 2016 für ehrenamtliches Engagement, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage werden am Montag, 5. Dezember, ab 18 Uhr im Achimer Ratssaal verliehen, Die Bevölkerung ist zu der Feier mit Reden, Laudationes und Musik eingeladen.

Die Einwohner konnten auch in diesem Jahr vorschlagen, wer ausgezeichnet werden soll. Eine breit besetzte Jury aus Stadtverwaltung und -rat, Vereinen, Kirchen, Schulen, Feuerwehr, Polizei und Presse hat nun wieder die Preisträger ausgewählt. Auch in diesem Jahr wird wieder ein buntes Preisträgerfeld ausgezeichnet.

Den Achimer Ehrenpreis bekommt so Bernhard Gilster für sein langjähriges Engagement als Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Achim unter anderem bei der Pflege russischer Kriegsgräber, bei der Betreuung hiesiger Kriegsopfer und ihrer Angehörigen, der Gestaltung des Volkstrauertags und als Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Achim.

Ausgezeichnet wird weiter der Weiße Ring, Außenstelle Verden/Achim, für die Hilfe für Opfer von Gewalttaten auch hier im Kreis.

Das Palliativnetz Landkreis Verden bekommt einen Ehrenpreis. In ihm engagieren sich Mediziner, Pflegekräfte, Apotheker, Hospizdienste und Kliniken aus dem Landkreis Verden. Das Ziel der Palliativmedizin ist, dass unheilbare Kranke bis zuletzt in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und dabei eine möglichst hohe Lebensqualitat genießen können. Krankenhausaufenthalte sollen vermieden werden. 

Das Palliativnetz hat sich die Aufgabe gesetzt, ein Netzwerk aller an der Versorgung von schwerstkranken Menschen Beteiligten aufzubauen und vielfältig diesen schwer geprüften Menschen zu helfen. Ilka Miesner, Koordinatorin im neuen Palliativ-Stützpunkt mit Sitz in Achim, registriert ein großes Interesse.

Das Engagement des - Teams der Achimer Streuobstwiese mit Hans-Dietrich Pöhls, Ulrich Ringe und dem Imker Thorsten Wilkens wird auch ausgezeichnet. Die von ihnen gestaltete und gepflegte Achimer Streuobstwiese in der Marsch bietet unter anderem mit vielen Apfelbäumen einen ökologisch wichtigen Lebensraum für bis zu 5000 Tier- und Pflanzenarten. Ein Stück Natur vor den Toren der Stadt, das von Wanderern sowie Schülern und den Kleinen der Kindertagesstätten gerne besucht wird.

Zwei Personen werden für ihre Zivilcourage geehrt; Stefan Frese hatte unter großem persönlichen Einsatz einen schlafenden Nachbarn aus der brennenden Wohnung gerettet.

Michael Rosenboom hatte nach einem schweren Raub im Achimer Telefongeschäft in der Obernstraße den Täter gestellt.

mb

Rubriklistenbild: © dpa-tmn

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