Ab Montag wird Asphalt aufgetragen

Drei Tage Vollsperrung – dann ist der neue Steinweg fertig

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Insgesamt sehr zufrieden sind die Anwohnervertreter Heiner Zoch (links) und Ernst Große-Dunker mit der Umsetzung des Erneuerungsplans für den Bierdener Steinweg. Auch ihre Zusammenarbeit mit Verkehrsplaner Stefan Schuster (rechts) aus der Stadtverwaltung lief gut. Ein paar zusätzliche verkehrsberuhigende „Nasen“ (unten links) als ursprünglich geplant wurden auf Anraten der Steinweg-Anwohner mit eingebaut.

Bierden - Noch drei Tage Vollsperrung sind ab Montag am Bierdener Steinweg zu erdulden – dann ist das große Straßensanierungswerk weitgehend abgeschlossen.

Am Montag wird die untere Asphaltschicht aufgetragen, am Dienstag die Deckschicht, und am Mittwoch muss alles aushärten. So fasste jetzt beim Ortstermin der städtische Straßenbauplaner Stefan Schuster das Programm an den drei Sperrtagen zusammen. Die betroffenen Anwohner seien auch über Ausweich-Parkflächen informiert.

Ab Donnerstag seien dann nur noch kleinere Nacharbeiten auch in Seitenstraßen erforderlich. Die Bierdener Grundschule sei an diesem ersten Schultag nach den Ferien wieder direkt anfahrbar.

Schuster teilte weiter mit, dass neben dem Zeit- auch das Kostenlimit von 400 000 Euro für den Ausbau des rund 500 Meter langen Steinwegabschnitt zwischen Einmündung Auf dem Brink und Einmündung Heidacker eingehalten würde.

Vermutlich werde alles sogar um etwa 10.000 Euro günstiger. Zuzüglich Planungs-, Vermessungs- und andere Nebenkosten ist jedoch von einem Gesamtvolumen von 560.000 Euro auszugehen.

Anwohner tragen 40 Prozent der Kosten

Die Anwohner tragen davon wie laut Straßenausbau-Beitragssatzung festgelegt 40 Prozent. Anfang kommenden Jahres würden die Beitragsbescheide verschickt, kündigte Schuster an.

Heiner Zoch und Ernst Große-Dunker, die Sprecher der alteingesessenen und der Neubürger auf beiden Seiten des Steinwegs, zeigten sich mit dem Verlauf der Sanierungsarbeiten zufrieden. Sie lobten insbesondere, dass Anwohner und ihre Vertreter von Beginn an bei den Planungen einbezogen waren und mitreden durften. So wurden zum Beispiel zwecks wirkungsvollerer Verkehrsberuhigung auf der viel befahrenen Straße einige begrünte Ausbuchtungen mehr als ursprünglich geplant geschaffen – das sind die so genannten „Nasen“.

Die Gesamt-Fahrbahnbreite von 5,55 Meter blieb aber, so dass nach wie vor auch Lastwagen auf der Straße aneinander vorbeifahren können. Notfalls muss aber auch der eine den anderen vorlassen - etwa wenn landwirtschaftliche Fahrzeuge hier unterwegs sind.

Arbeiten starteten im April

Im April hatten die Arbeiten begonnen, bei denen auf einer Steinwegseite auch ein erneuerter Gehweg entstand. Ende gut - alles gut, könnte man jetzt nach all den anfänglichen Turbulenzen um Anwohnerbeiträge und Befürchtungen wegen einer neu entstehenden „Rennstrecke“ Steinweg meinen.

Eines hatten die Anwohner-Vertreter zum Abschluss des Ortstermins aber doch noch zu bemängeln. Die Hausbesitzer am Steinweg sollen nämlich für die Ausstattung dieser Straße mit neuen, energiesparenden LED-Straßenlampen mitbezahlen.

In umliegenden Seitenstraßen hätten die Achimer Stadtwerke diese Umstellung der Beleuchtung jedoch kostenlos für alle bewerkstelligt, monierte Ernst Große-Dunker und bat um Gleichbehandlung.

Stefan Schuster wollte sich zu diesem Thema mangels direkter Zuständigkeit jedoch nicht weiter äußern.

la

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