Applausometer registriert die Zustimmung für die einzelnen Musikformationen

Diesmal Patt bei der Offenen Bühne

Watermiller mit Northern Rock. J Fotos: Hemmen

Achim - Schon zum 19. Mal konnten sich am Dienstag bei der Offenen Bühne im Kulturhaus Alter Schützenhof Künstler aus der Region auf einer professionell ausgestatteten Bühne einem breitenPublikum vorstellen.

Die Offene Bühne eröffnete die Band Watermiller. Die ehemaligen Achimer Gymnasiasten nutzten jede Minute der vorgegebenen 20 Minuten, ihren „Northern Rock“ zu präsentieren, eine Mischung aus Hardrock und Heavymetal mit hauptsächlich eigenen Texten. Bassist Stefan Rechten, Gitarrist und Sänger Andre Lippold und Schlagzeuger Mathias Linnhoff brachten nach ihrer zweijährigen Pause ehrlichen harten Rock.

Jan Tucholke als Jan Solo.

Wesentlich leiser ging es mit Jan Tucholke weiter. Tucholke, der gemeinsam mit Ute Barth-Hajen bei der Offene Bühne für die Moderation und die flotten Sprüchen zuständig ist, stellte sich diesmal, nach 2014, zum zweiten Mal dem Publikum. Als „Jan Solo“ betrat er die Bühne. Mit „Me and the Devil“ vom US-amerikanischen Delta-Blues-Musiker Robert Johnson, begann er seinen Auftritt. Bei deutschsprachigen Texten fühle er sich nicht so ganz wohl, verriet er den Gästen. Humor- und sehr gefühlvoll trug er seine Lieder im Stil von Van Morrison oder Simon and Garfunkel vor. Mit Paul Simons „The Boxer“ beendete er überzeugend seinen Auftritt.

Dann betraten Sängerin Natascha Siemer, Gitarrist Bikram Malla, Bassist Patrick Robitzky und Schlagzeuger Uwe Würdemann als „Sleeky Ashlane“ die Bühne. Sozialkritische Texte, ausschließlich von Natascha Siemer erlebt und geschrieben und von Patrick Robitzky erläutert, sind das Credo der Ende 2015 gegründeten Bremer Band. Mit ihrem eigenwilligen Musikstil und Nataschas rockiger Stimme bieten sie eine schnörkellose Rockperformance mit sehr persönlichen Texten.

Den Schlussakt gestalteten, ebenfalls zum zweiten Mal dabei, Tim Conrad und Markus Keller als „Pure Invention“. Beide Verdener Musiker haben eine gute Bühnenpräsenz. Mit humorvollen Überleitungen und langjähriger Bühnenerfahrung boten sie ein stimmiges Gesamtkonzept. „Chasing Cars“ von Snow Patrol, Nickelbacks „What are you Waiting for“ oder Melissa Etheridges Song „Like the way I Do“ kamen besonders gut an.

Die am Ende obligatorische Applausometer-Abstimmung ergab einen kaum messbaren Unterschied zwischen der Band Watermiller und Pure Invention. Das Offene-Bühne- Team entschied salomonisch, und beide Bands durften eine Zugabe spielen und sind für den Weihnachtsspezial am 17. Dezember eingeladen. Die nächste Offene Bühne findet am 25. Oktober wieder bei freiem Eintritt statt. 

hem

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