DFB-Mobil fährt an Astrid-Lindgren-Schule vor / Drittklässler legen sich ins Zeug

Kinder freuen sich über viele Ballkontakte und Bewegung

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Das DFB-Mobil mit Manfred Blank (l.), Julian Bäron und Felix Petersen brachte Spaß.

Achim - „Es war toll. Und mein Lieblingsspieler ist Neymar“, erzählte ein durchgeschwitzter Junge nach der besonderen Sport- und Fußball-Doppelstunde strahlend. Zusammen mit 21 weiteren Drittklässlern aus der Astrid-Lindgren-Schule hatte er das Glück, bei der Aktion „DFB-Mobil: Spielen und Bewegen – mit und ohne Ball in der Grundschule“ dabei zu sein.

Denn es gab mehr Kinder aus den drei dritten Klassen, die sich für das Angebot des Deutschen Fußball-Bundes interessierten, als Plätze vorhanden waren. „Wir mussten losen“, verriet Sportlehrerin Doris Brinkmann gestern am Rande der Veranstaltung in der Turnhalle.

„Alle hatten viel Spaß“, stellte Felix Petersen vom Niedersächsischen Fußballverband, Bezirk Lüneburg, der zusammen mit seinen Kollegen Julian Bäron und Manfred Blank mit dem DFB-Mobil an der Schule vorgefahren war, am Ende erfreut fest. Sogar das Aufwärmtraining, bei dem die Grundschüler zum Beispiel längere Zeit auf einem Bein stehen mussten, sei „spielerisch“ abgelaufen.

Als dann das runde Sportgerät ins Spiel kam und mehrere kleine Wettstreits ausgetragen wurden, gab das den Jungen und Mädchen noch einen weiteren „Kick“. Das Laufspiel mit Ball auf vier Feldern und „Balltransport“ brachten die jungen Aktiven obendrein mächtig ins Schwitzen.

Am Schluss jubelten sie auch noch über Treffer. „Wir haben bewusst auf kleine Tore gespielt, um Bolzen zu vermeiden“, erklärte Petersen. Und mit kleinen Teams, „dann kommen auch schwächere Fußballer häufiger an den Ball“, ergänzte Manfred Blank vom TSV Achim.

Die Aktion ziele nicht unbedingt darauf ab, dass Kinder das Kicken erlernen, sagte Petersen. Obenan stünden „viele Ballkontakte, viel Bewegung, wenig Pausen“, erläuterte Blank.

„Die Kinder waren total motiviert“, stellte Lehrerin Brinkmann zufrieden fest. Ihre Kollegin Sarah Schimanski zeigte sich „beeindruckt, dass sich alle an die Regeln gehalten haben“.

Die „Mobil“-Aktion kam also bei Groß und Klein gut an. Der DFB habe auch ein Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte aufgelegt, merkte Bäron noch an.

In der Astrid-Lindgren-Schule rennt er damit womöglich offene Türen ein. „Jeden Tag“, berichtete Rektorin Jutta Hilgenböcker, „gibt es hier eine Fußballpause in der Halle.“

mm

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