Lustiges Human-Table-Soccer bei der verregneten Bierdener Beachparty

Deichcup für FC Biercelona, Pressschlag.de wird Zweiter

Während in Frankreich bei der EM Nationen ums Weiterkommen kämpften, vergnügten sie sich und andere mit Standfußball im Sand und trotzten dem Regen. - Fotos: Hägermann

Bierden - Von Bernd Hägermann. Beim „Human Table Soccer“ sind Positionswechsel verpönt und Laufwege nicht vorhanden. Dafür können die Aktiven sich die Wahl der Stollen sparen, gespielt wird barfuß auf Sand, und ständig das Wesentliche in den Blick nehmen - Von Bernd Hägermann. das gegnerische Tor. Geballert wird aus allen Lagen. Sogar von Torhütern. Gefahr droht fast aus jeder Ecke des Spielfeldes. Das ist mit aufblasbaren Gummiwülsten begrenzt und Teil der Junitermine im Garten vom „Gasthaus Meyer“ in Bierden. Dort ging es am Samstag wieder einmal um den „Deichcup“.

Bevor am Abend bei der Beach-Party noch ganz andere Qualitäten wie Regenresistenz gefragt waren, tanzte tagsüber das fußballerische Stangenballett. Für Unterhaltung sorgten schon die Namen der einzelnen Teams. Dabei gestatteten sprachliche Finessen allerdings keinerlei Rückschlüsse auf kickende Kompetenz.

Während im fernen Frankreich die Profis ihren Europameister ausspielen und dabei gerade in den K.O-Modus gewechselt sind, wurde in Bierden von Beginn an ohne taktische Zwänge gekickt: kein Abtasten, kein endloses Balleschiebe, keine Zeitschinderei, keine Statistiken, nur Attacke.

Auch Uphuser feiern am Bierdener „Strand“.

Die Spaßkicker in Bierden hatten Freude. Ihre Fans am Spielfeldrand ebenfalls. Anfeuerung gab es für „Dynamo Tresen“, die „Beerbomber“, die „HSG Himmelfahrtskommando“ oder für die „Himmelblauen Dosenöffner“ und „Pressschlag.de“. Bei der Partie Dynamo Dopperherz gegen den FC Biercelona verzichteten einige auf die Heilkraft von Kräutern, andere auf südländisches Tiki Taka.

Für den Erfolg blieb nicht viel Zeit. Gespielt wurde fünf Minuten. Die Schiris behielten sich wie immer gelbe oder rote Karten vor und hatten vor dem Turnier an die Fairness aller Teilnehmer appelliert. Das galt nicht mehr für „Premium United“. Das Team hatte kurzfristig abgesagt.

Eine Absage des kompletten Turniers hatte zeitweilig auch Turnierveranstalter Olaf Blöthe, der von rund 20 freiwilligen Helfern („Alles Freunde“) unterstützt wurde, erwogen: „Es hing an einer halben Stunde“, sagte Blöthe. Hätte es nur einige Minuten länger Wassermassen geschüttet, wäre ein Spiel wie das der Sapanesen gegen die Grob Durchwischer unmöglich geworden. Den Deichcup gewann der FC Biercelona vor Pressschlag.de und dem Team der „Grob Durchwischer“.

Das Human-Table-Fußballturnier war nur der Beginn eines langen Tages und einer noch längeren Nacht.

In der hatte DJ Uwe das Sagen. Er unterhielt mit populärer Musik. „Wir haben 250 Karten verkauft“, sagte Blöthe, der sicher war, dass der Garten bei Meyer sich nach dem EM-Fußball an diesem Tag noch füllen würde.

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