Bürger liefern Vorschläge und Wünsche zur Entwicklung ihrer Stadt

Debattieren für ein l(i)ebenswertes Achim

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Achimer Jugendliche, Senioren und Menschen im besten Alter nutzten die Gelegenheit, beim Bürgerforum mitzuwirken. Referentin Stephanie Vogel und ihre Begleiterinnen sammelten Ideen und lieferten ihrerseits Anregungen durch vorbereitete Thesen.

Achim - Die Verwaltungsangestellten, ehrenamtlich Tätige und Wirtschaftsvertreter wurden bereits befragt - am Sonnabend hatte nun die beauftragte Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) Bürger dazu aufgerufen, persönliche Wünsche und Anliegen zu diskutieren und in ein Leitbild für die Stadt Achim einzubringen.

Insgesamt 41 Achimerinnen und Achimer aller Altersstufen waren der Einladung in den großen Saal des Kulturhauses Alter Schützenhof (Kasch) gefolgt, um ein Entwicklungspotenzial für die kommenden fünf bis zehn Jahre zu identifizieren.

Nach einer kurzen Einführung durch die leitende Referentin Stephanie Vogel verteilten sich die Gäste nach Alters- beziehungsweise Interessenschwerpunkten an die vier vorbereiteten Stationen für die Bereiche „Im besten Alter“, „Familie“, „Jugendlich“ und „Senioren“.

Im Mittelpunkt standen dabei Freizeitangebote, Erziehung und Bildung oder Einkaufsmöglichkeiten. Bei den Senioren stand der Aspekt Sicherheit im Fokus sowie barrierefreies Bauen. Die Teilnehmer ließen sich von bisher gescheiterten Stadtentwicklungsmaßnahmen nicht entmutigen und begrüßten das strukturelle Vorgehen der KGSt mit einer umfassenden Zielgruppenbeteiligung.

„Die Hoffnung ist allerdings gering“, sagte Bärbel Krüger. „Es wurde schon so viel versucht, und am Ende war kein Geld da.“

Aber letztlich sei auch klar, dass man nur etwas bewegt, wenn Wirtschaft, Verwaltung und Bürger an einem Strang ziehen. „Beim Thema Sicherheit beispielsweise können die Anwohner durch mehr Aufmerksamkeit selbst viel verbessern“, sagte die Seniorin.

Am Ende waren die Tafeln voll und die Köpfe leer. Wichtig ist den Initiatoren, dass die Teilnehmer ihre Vorschläge unabhängig und unbeeinflusst erarbeiten, deshalb werden die gesammelten Daten streng vertraulich behandelt.

Das Bürgerforum war das letzte einer ganzen Reihe solcher Veranstaltungen, die gesammelten Anregungen fließen nun in eine abschließende Analyse ein.

sch

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