Feierliche Übergabe des Badener Feuerwehrhauses trotz zahlreicher Corona-Einschränkungen

Das Warten hat ein Ende

Die Einsatzgruppe B der Badener Ortsfeuerwehr war angetreten, um der Übergabe des neuen Feuerwehrhauses den richtigen Rahmen zu verleihen.
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Die Einsatzgruppe B der Badener Ortsfeuerwehr war angetreten, um der Übergabe des neuen Feuerwehrhauses den richtigen Rahmen zu verleihen.

Baden – „Da hat uns doch das Gesundheitsamt Verden auf den letzten Drücker noch einen Strich durch unsere Planungen für die Übergabe des neuen Feuerwehrhauses gemacht,“ erklärte Klaas Müller, Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr in Baden.

Geplant war ein symbolischer letzter Fußmarsch von Teilen der Badener Feuerwehr vom alten Haus an der Bahnhofstraße zum schmucken neuen Gebäude an der Hainkämpe 11, um damit nach 49 Jahren den Standortwechsel in der Ortschaft auch bildlich für die Bürger zu vollziehen. Und eben diesen Umzug zu Fuß hatte das Gesundheitsamt am Freitagabend aus Gründen der Corona-Sicherheit kurzfristig verboten.

So mussten die Organisatoren flugs reagieren, aber das war für die rührige Feuerwehrtruppe um Ortsbrandmeister Michael Albers kein Problem. Im Laufe des Samstags wurde der komplette Umzug zügig abgewickelt, sodass die Einsatzbereitschaft in keiner Sekunde gefährdet war und ab sofort vom neuen Feuerwehrhaus aus geleitet und geleistet werden kann.

Während der Feierstunde zur offiziellen Übergabe des neuen Feuerwehrhauses am Samstagnachmittag gab es somit keinen Umzug, aber die Einsatzgruppe B fuhr drei Fahrzeuge vom alten zum neuen Feuerwehrhaus. Dort stand die Einsatzgruppe A mit großem Beifall Spalier für die ankommenden Kameraden. Die Brandschützer sammelten sich danach vor dem neuen Gebäude, um den würdigen Rahmen für die Ehrengäste und den Übergabeakt zu bilden.

Als Ehrengäste vor Ort waren Bürgermeister Rainer Ditzfeld, die Vorsitzende des Feuerwehrausschusses, Annameta Rippich, Volker Wrede als Vertreter der örtlichen Vereine sowie Stadtbrandmeister Frank Boblat und sein Stellvertreter Hans Hoffmann. Alle Redner hoben in ihren Grußworten deutlich die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements hervor und dankten den Feuerwehrfrauen und -männern für ihre Tätigkeit zum Wohle der Gemeinschaft. Deutlich erleichtert zeigten sich alle Beteiligten, dass die fast zweijährige Wartezeit vom ersten Spatenstich bis zum Bezug des Feuerwehrhauses – natürlich Corona geschuldet – nun endgültig vorbei sei. Bürgermeister Ditzfeld machte klar, dass das rund 2,35 Millionen Euro teure Feuerwehrhaus technisch und qualitativ auf dem neuesten Stand und damit zukunftssicher sei. „Es wird weiteren Generationen von Feuerwehrleuten als ein stabiler und verlässlicher Ankerpunkt in ihrer verantwortungsvollen und mitunter sehr belastenden Schutztätigkeit dienen.“

Das sah auch Stadtbrandmeister Frank Boblat so, der in diesem Zusammenhang allen Beteiligten sowie den verantwortlichen Mitarbeitern der Stadt Achim für die vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Projekts Feuerwehrhaus Baden dankte.

Glücklich nahm er den überdimensionierten Schlüssel für das neue Haus aus den Händen des Bürgermeisters entgegen, um diesen an Ortsbrandmeister Michael Albers weiterzugeben. Der freute sich sichtlich am meisten und reckte den Mitgliedern seiner Ortsfeuerwehr „seinen Schlüssel“ unter großem Applaus entgegen.

An eine große Einweihungsfeier im Anschluss der Übergabe, wie sie sich an solch einem Tag eigentlich gehört, war natürlich nicht zu denken. Aber alle waren sich einig: Die wird nachgeholt.

Von Hans-ulrich Knopp

Hält nach langer Wartezeit endlich den symbolischen Schlüssel für das neue Badener Feuerwehrhaus in den Händen: Ortsbrandmeister Heiner Albers (3.v.r.) mit (v.l.) Bürgermeister Rainer Ditzfeld, Annameta Rippich, Volker Wrede, Hans Hoffmann und Frank Boblat.

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