„Dann wird Achim lebendiger“

Jugendliche vermissen Veranstaltungen in Achim 

Unsere Reporter: Linnea Gagelmann und Leandro Bruns. - Foto: la

Achim - Was gefällt Jugendlichen an Achim und was nicht? Was sollte verändert werden? Diesen Fragen sind unsere jetzigen Praktikanten Linnea Gagelmann (15) aus Bollen und Leandro Bruns (16) aus Uphusen in Gesprächen mit Gleichaltrigen nachgegangen und haben dabei Erstaunliches festgestellt, wie sie meinen. 

Sie berichten: Unter den 15- und 16-Jährigen aus Achim gibt es eine klare Übereinstimmung: „Mir gefällt an Achim, dass es keine Großstadt, aber auch kein kleines Dorf ist“, sagt der 15-jährige Schüler Tim Datter. Aus den Antworten der anderen Befragten wurde klar, dass viele Gefallen an der Stadtbibliothek finden. Außerdem sei die zentrale Lage von Achim sehr praktisch, „da man keine 30 Minuten braucht, um nach Bremen zu fahren, und wenn man schwimmen möchte, kann man zur Weser gehen.“, erklärt Fabian von Rebenstock, ebenfalls 15 Jahre alt.

Emily Burmeister: „Öfter Wochenmarkt“. 

Jedoch stellte sich heraus, dass Achim auch negative Seiten aufzeigt. Einige klagten, es gebe zu wenige Veranstaltungen für Jugendliche und die Angebote, die die Stadt bietet, seien entweder für Kinder oder Erwachsene bestimmt. Des Weiteren sei in der Innenstadt „alles tot, so dass man dort kaum einkaufen kann. Auch die Geschäfte sind nicht gerade das Gelbe vom E.“ , so der 16 Jahre alte Raphael Bolz.

Raphael Bolz: „Geschäfte nicht das Gelbe vom Ei.“

Was kann man ändern? Es ergab sich, dass es viel zu ändern gibt. Emily Burmeister äußerte den Wunsch, dass der Wochenmarkt öfter als an nur zwei Tagen stattfinden solle, weil man so ohne Einschränkung täglich frische Lebensmittel erwerben könne.. Abgesehen davon sollten generell attraktivere Einkaufsmöglichkeiten, wie zum Beispiel bekanntere Modeläden für junge Leute oder ein besserer Technikladen angesiedelt werden, um die Achimer Innenstadt interessanter zu gestalten.

„Es wäre schön, wenn noch größere Veranstaltungen organisiert werden könnten, die auch für Jugendliche besuchenswert sind und für diese dementsprechend viel geworben wird, damit man viele Leute erreichen kann. Dann würden auch mehr Menschen die Fußgängerzone besuchen“, ergänzt Raphael.

Als Freizeitattraktionen schlagen Jugendliche Kinovorstellungen, eine Disco in Bahnhofsnähe oder auch verschiedene Konzerte im leerstehenden Lieken-Gebäude vor.

Abschließender Kommentar unserer Achimer Praktikanten: „Auch uns würde es wirklich sehr freuen, wenn sich die Stadt Achim bemüht, ein paar unserer Ideen in die Tat umzusetzen. Denn dann, da sind wir uns ziemlich sicher, wird Achim wieder lebendiger.“

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