Sven Prekels Tochter Uphuser Damenkönigin

Christins dritter Wunsch erfüllt

Die gerade frisch im schönsten Sonnenschein proklamierte Uphuser Schützenkönigsfamilie 2016 mit Ralf Sadowski und Christin Prekel in ihrer Mitte. - Foto: Hägermann

Uphusen - An den Tagen von Königsproklamationen werden in Schützenvereinen aus Vorstandsmitgliedern Geheimnisträger, denen kein Ergebnis über die Lippen kommen darf. Ist eine neue Majestät Mitglied der eigenen Familie, ist das besonders schwierig. So geschehen am Sonnabend in Uphusen.

Die neue Uphuser Schützenkönigin heißt nämlich Christin Prekel. Ihr Vater, Sven Prekel, ist Vorsitzender des vereins und damit Zeremonienmeister der Krönungsfeier.

Er erzählte bei der Proklamation der Königin von den drei großen Wünschen seiner Tochter. Zwei davon hatte Christin Prekel sich schon vor dem Schützenfest erfüllt: Eine eigene Wohnung und bestandene Prüfungen, die den Weg ebnen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Die Erfüllung des dritten Wunsches, Königin der Uphuser Schützen, trieb Vater und Tochter Prekel Tränen in die Augen.

Ralf Sadowski, Uphusens neuer Schützenkönig, nahm im Anschluss seine Krönung vergleichsweise gelassen zur Kenntnis. Ungeachtet dessen gab es neben den Insignien der Macht etliche Wangenküsse von Schützinnen und kräftige Umarmungen von den Kollegen Schützen.

Erster Vizekönig wurde Rolf Dreyer, der auch den Vereinspokal gewann („Ich habe einfach einen Lauf“), zweiter Vizekönig Marco Knöpke. Bei den Damen hat Königin Christin Prekel die erfahrene Daniela Radl, die zudem den Titel der Vogelkönigin errang, als Vizekönigin an ihrer Seite. Beim Schützennachwuchs wurde Anna-Lena Radl zur Schülerkönigin gekürt. Jugendkönigin ist Alica Rothbarth.

Weitere Ergebnisse: Den „Achimer Teller“, der seit diesem Jahr kein Teller mehr ist, sondern eine Glasskulptur mit gesteigertem dekorativen Nutzen, gewann Marie-Luise Friedrich vor Karl-Heinz Mühlenbruch.

Auch beim Wettkampf um den Titel „Königin der Königinnen“ setzte sich Marie-Luise Friedrich durch. „König der Könige“ darf sich seit Sonnabend Sven Prekel nennen. 

häg

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