Neuer Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt ist gewählt

Christiane Knof-Grotevent sammelt die meisten Stimmen

Sechs der neun gewählten Beiratsmitglieder waren im Ratssaal anwesend: (v. l.), Rainer Krause, Horst Schalla, Barbara Wuthe, Frank Bergs, Christiane Knof-Grotevent und Konrad Ollmann. - Foto: Mix

Achim - Ruckzuck waren gestern Nachmittag die Stimmen bei der Wahl zum Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Achim ausgezählt. Bei nur zwölf Wählerinnen und Wählern im Ratssaal sowie 13 Kandidatinnen und Kandidaten für das neunköpfige Gremium stellte das allerdings auch keine große Kunst dar.

„Ich hatte schon befürchtet, dass wir nicht genug Bewerber für den Beirat haben werden“, äußerte Bürgermeister Rainer Ditzfeld vor der Wahl. Aber nun seien ja doch noch deutlich mehr als neun zusammengekommen. Die Kandidatinnen und Kandidaten mussten ihren Wohnsitz in Achim haben, mindestens 55 Jahre alt sein oder einen Behinderungsgrad von 50 Prozent vorweisen.

„Wir wählen 9 aus 13, nicht 6 aus 49“, ging Timo van den Berg von der Freiwilligenagentur der Stadt den bevorstehenden kleinen Akt mit Humor an. Jeder Wahlberechtigte habe neun Stimmen, die auf die 13 Kandidaten verteilt werden könnten. Anders als bei den Kommunalwahlen sei allerdings pro Bewerber nur ein Kreuz möglich. Die neun Stimmen müssten jedoch nicht ausgeschöpft werden, erläuterte van den Berg.

Kurz darauf hatten die Delegierten von Vereinen, die Angebote für Senioren und/oder Behinderte unterbreiten, sowie Vertreter von Beiräten der Seniorenheime in Achim die Wahlzettel auf dem Tisch liegen. Eine überschaubare Zahl von Wählern, die da über den künftigen Beirat bestimmte.

„Es hätten deutlich mehr sein können“, merkte Bürgermeister Ditzfeld währenddessen hinter vorgehaltener Hand an. „Viele Vereine mit Altersabteilungen haben leider keinen Vertreter zur Wahl geschickt.“

Wenig später hatte Timo van den Berg die Stimmen ausgezählt. Die meisten, nämlich elf, erhielt Christiane Knof-Grotevent (65), Ergotherapeutin im Ruhestand, die in Baden wohnt und früher der SPD-Fraktion im Stadtrat angehörte. Mit jeweils neun Stimmen ziehen Frank Bergs (51), Diplom-Ingenieur der Biomedizintechnik und Diplom-Betriebswirt im Ruhestand aus Bierden, sowie Konrad Ollmann (65), ehemals Justizbeamter und Versicherungskaufmann, mit Wohnsitz in Baden, in den Senioren- und Behindertenbeirat ein. Jeweils acht Stimmen bekamen Rainer Krause (66), der einst als Technischer Berater beruflich tätig war, und Barbara Wuthe (71), frühere Offsetkopiererin, die beide in der Kernstadt zu Hause sind. Ebenfalls dem neuen Beirat angehören werden Axel Burmeister (76, Bierden), der früher als Unternehmer und Kapitän Kurs hielt, Horst Schalla (75, Baden), Ex-Maschinenbaumeister und -Werkstattleiter, sowie Yvonne Wolter (51, Baden), die Beamtin ist. Dieses Trio erhielt jeweils sechs Stimmen. Den neunten und letzten freien Platz in dem Gremium ergatterte Dr. Bernhard Krüger (60, Baden). Der im Ruhestand weilende Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen und Diplom-Verwaltungswirt sammelte fünf Stimmen. Genauso viele wie Jochen Göhrs (55), der dann in der fälligen Stichwahl mit 4:8 Stimmen unterlag. Der pensionierte Lehrer aus Achim-Nord wird der erste Nachrücker im künftigen Senioren- und Behindertenbeirat sein.

Der Bürgermeister gratulierte allen Gewählten. „Es gibt auf diesem Aufgabenfeld viel zu tun in Achim“, kündigte Ditzfeld den ehrenamtlichen Interessenvertretern schon mal an.

Bei der konstituierenden Sitzung des Beirats am 31. Oktober wird auch der Sprecher oder die Sprecherin gewählt. Das Gremium wird am 1. November, zeitgleich mit dem neuen Stadtrat, seine Arbeit aufnehmen. - mm

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