Nach Großeinsatz Entwarnung

Chlorgasalarm im Hallenbad

Kurze Situationsanalyse, bevor es unter Atemschutz ins Hallenbad geht. - Foto: Brodt

Achim - Chlorgasalarm im Achimer Hallenbad am frühen Montagabend. Nachdem tagsüber eine Spezialfirma an der Lüftungsanlage des Hallenbades in der Bergstraße gearbeitet hatte, stellten Beschäftigte des Bades abends in einem Instrumenten- und Messraum erhöhte Chlorgaswerte fest und alarmierten vorsichtshalber sofort die Polizei.

Das in geringer Dosierung eingesetzte Chlor dient in Schwimmbädern zur Desinfektion und Keimtötung, in zu hoher Konzentration kann es allerdings die Atemwege und Lungenbläschen verätzen und schnell zu tödlichen Vergiftungen führen.

Kein Wunder, dass neben der Achimer Feuerwehr mit mehreren Wagen und starker Besatzung auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr schnell anrückte.

Das Hallenbad wurde von seinen wenigen Besuchern evakuiert und eine Schwimmgruppe des TSV Achim nicht hereingelassen. Nachdem die Feuerwehr nach einem möglichen Leck beziehungsweise einer möglichen Störung gesucht und die Luft untersucht hatte, konnte Ortsbrandmeister Thomas Köster Entwarnung geben. Die gemessenen Werte waren nun minimal und weit unter den zulässigen Grenzwerten. Hallenbad und Gaststätte konnten wieder öffnen.

Vorsicht war eben auch hier „die Mutter der Porzellankiste“. 

mb

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