Bunte Mischung historischer Beiträge 

Geschichtswerkstatt präsentiert Nr. 24 der Achimer Hefte

In der 24. Auflage ist das Geschichtsheft erschienen.

Achim – Auf 55 Seiten im 24. Achimer Geschichtsheft berichten jetzt wieder Autoren der Geschichtswerkstatt über Historisches aus der Region. Bei ihrer Zusammenkunft im Haus Clüver präsentierte die Geschichtswerkstatt ihr neues Heft, teilt der zweite Vorsitzende Manfred Brodt mit.

Unter der Überschrift „Arbeit oft bis zum Tod“ gibt Karl-Heinz Hildebrandt einen Überblick über die rechtlosen Zwangsarbeiter, während Edith Bielefeld sich den 7,5 Millionen „Arbeitssklaven im Nationalsozialismus“ widmet, die von der SS an Firmen vermietet wurden. Sie schildert auch die damalige Ausbeutung der Kriegsgefangenen, der Fremd- und Zwangsarbeiter von Uphusen bis Uesen.

Christian Kruse lässt unter der Überschrift „Es grünt so grün“ 70 Jahre Kleingartenverein Achim aufleben, während Horst Zech die lange Geschichte des Hauses Clüverswerder von der Idylle für Gutsherren, Kinder und Jugendliche bis zum heutigen Leerstand skizziert. Auch Überflutungen und Streit mit Bremer Nachbarn kommen zur Sprache. Helmut Köhler lässt den Schreibwettbewerb der Geschichtswerkstatt „Kultur baut Brücken“ Revue passieren, verbunden mit einem Gedicht von Wolfgang Seekamp „Brücke zwischen zwei Träumen.“

Während Manfred Brodt eine Kurzvorstellung des neuen Buchs der Geschichtswerkstatt „1949-2019, Mosaiksteine aus Achim, 70 Jahre Stadtrechte“ liefert, schildert Reinhard Dietrich ausführlich wie Arbeiter streikende und protestierende Kollegen 1869 in Basel und 1871 in Antwerpen unterstützten. Wie historische Listen ausweisen, spendete Conrad Meyer aus Achim 14 Franken und 69 Centimes. Um die Monarchie geht es in dem Beitrag von Günter Schnakenberg, der vom Besuch des Herzogs von Mecklenburg und Braunschweig in Thedinghausen und Achim berichtet. Dieser war als Präsident der Deutschen Kolonialgesellschaft zu deren Tagung nach Bremen gekommen und hatte das zu einem Kurzbesuch in „seinem“ Thedinghausen genutzt. Dort er auch an einem „Hagelfeiergottesdienst“, einem nach der Braunschweiger Gottesdienstordnung vorgeschriebenen Erntebittfest, teilgenommen und war in Thedinghausen, Lunsen, Uesen und Achim von der Bevölkerung unterwürfig und begeistert empfangen worden, bevor der laut Zeitungsbericht vorzüglich mit der Uniform eines schwarzen Braunschweiger Husaren gekleidete Herzog Achim mit dem Zug wieder verließ.

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