Sieben Stände und ein Karussell

Budenzauber auf dem Alten Markt in Achim

Noch ist der Alte Markt unbelebt, aber das soll sich mit der weihnachtlichen Budenstadt ändern.
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Noch ist der Alte Markt unbelebt, aber das soll sich mit der weihnachtlichen Budenstadt ändern.

Achim – Stand jetzt öffnet der Achimer Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nicht nur für geimpfte und genesene Menschen, sondern auch für Getestete seine Pforten. Ob die jüngst beschlossene Corona-Verordnung aufgrund der zunehmenden Dramatik der Lage in Kürze noch ein Update erfährt, das steht noch in den Sternen. Bereits jetzt ist allerdings klar, dass der Budenzauber diesmal vom 10. bis zum 30. Dezember auf dem Alten Markt, und nicht mitten in der Fußgängerzone, vonstattengeht (wir berichteten). Und dass mit Alex Stummer ein Mitglied der Unternehmergemeinschaft Achim (Uga) mit deren Unterstützung und nicht die Uga selbst und als Ganzes agiert.

Nach dem aktuellen Stand gefragt, sagt Alex Stummer, dass die Planungen längst in vollem Gange seien. Der Schausteller gibt an, dass der Weihnachtsmarkt diesmal wegen des geringeren Platzangebots aus acht statt wie sonst aus 13 Ständen bestehen werde: einem, der Bratwurst verkauft, einem mit Mandeln, einem mit Schmalzkuchen, einer Crêpes-Bude, natürlich einem Glühweinstand und zwei Kunsthandwerkern, die Gehäkeltes und andere selbst gemachte Dekorationsartikel verkaufen. Außerdem nimmt ein Kinderkarussell auf dem Alten Markt Stellung.

Freitags, sonntags und montags kommt jeweils ab 17 Uhr der Weihnachtsmann vorbei. Am 24. sowie dem 25. Dezember macht der Markt Pause, bevor er am 26. dann wieder durchstarten soll.

Alex Stummer zufolge ist die Anzahl der Besucher auch mit der 3 G-Regel nicht nach oben hin begrenzt. Der Markt werde schließlich unter freiem Himmel aufgebaut. Der Schausteller aus Bruchhausen-Vilsen erklärt weiter, dass die Fläche auf dem Alten Markt eingezäunt werden soll. Dafür, dass dennoch heimelige Stimmung aufkommt, sollen Abdeckungen – etwa mit Kaminfeuer- oder Schneebildern drauf – sorgen, neben einer großen dekorierten Tanne sowie 30 weiteren kleineren Tannenbäumen.

Letztere will Stummer am 23. Dezember für lau unters Volk bringen. „Wer nicht das passende Kleingeld hat, kann sich kostenlos einen Baum wegholen.“ Die Weihnachtsmarkt-Prognose des Veranstalters: „Ich denke, dass es gemütlich wird.“

Der Tatsache, dass Stummer diesmal für den Budenzauber verantwortlich zeichnet, sind Uneinigkeiten von der Unternehmergemeinschaft und der Stadt vorausgegangen. Für beide sprachen in diesem Jahr verschiedene Gründe dagegen, den Weihnachtsmarkt am angestammten Platz vor der Bibliothek aufzubauen. Die Uga hatte alternativ den Baumplatz vorgeschlagen, doch die Stadt wollte die Parkbuchten nicht für knapp drei Wochen blockiert wissen. Da aber die Uga mit den Weihnachtsständen wiederum auch nicht auf den Alten Markt ziehen wollte, sprangen die Unternehmer ab.

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