Bremer Philharmoniker bereiten in der Grundschule Uphusen viel Vergnügen

„Professor Zweistein und das Geisterblech“ entzücken

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Die Bremer Philharmoniker vermittelten den Uphusener Grundschülern auf eindrucksvolle und witzige Weise Instrumente und deren Handhabung.

Uphusen - Ein vergesslicher Posaunist, ein chillender Hornist und ein aufgekratzter Trompeter – so sind die Bremer Philharmoniker nur selten zu erleben. Doch beim Konzert in der Grundschule Uphusen zeigten sich die Musiker von ihrer komödiantischen Seite.

Gemeinsam mit der Bühne Cipolla und dem Schauspieler Sebastian Kautz hat das Orchester ein Konzertprogramm entwickelt, das unter dem Namen „Das kleine Schulkonzert – Professor Zweistein und das Geisterblech“ klassische Musik auf höchst vergnügliche Art und Weise in Grundschulen präsentiert.

Der unordentliche Professor Zweistein (Sebastian Kautz) wühlt auf seinem Dachboden zwischen vielen Kisten und Schachteln und allerlei Gerümpel. Plötzlich stößt er auf einen Koffer mit sonderbaren Botschaften in verschlüsselter Geheimschrift. Was das wohl sein mag? Glücklicherweise tauchen da plötzlich die Blechgeister auf, die auf dem Dachboden hausen und alle Wünsche erfüllen: Die beiden Trompeter Rudolf Lörinc und Thomas Ratzek, Posaunist Anatoli Jagodin, Hornistin Ines Köhler und an der Tuba Ernst Haake – normalerweise in Abendrobe, Frack und weißem Hemd auf der Bühne der „Glocke“ zu erleben – präsentieren als Blechgeister im Vintage-Look des Rätsels Lösung und sorgen zudem für den richtigen Sound. Von Händels Feuerwerksmusik über Tango und Marschmusik bis „Bruder Jakob“ zeigen sie Professor Zweistein wie vielfältig ihre Instrumente klingen können.

Schulleiterin Bärbel Haverkamp, Katrin Hauptmann, die die Bremer Philharmoniker an die Schule geholt hat, und die 175 Schülerinnen und Schüler erlebten eine spannende musikalische Geschichte der besonderen Art.

Sie erfuhren, dass die Knöpfe an der Trompete Ventile genannt werden; die, wenn sie gedrückt werden, die Töne tiefer klingen lassen. Bei der Posaune gibt es keine Ventile, dafür aber einen Zug, womit der Ton verändert wird. Beim Horn und bei der Tuba ist es ähnlich wie bei der Trompete, aber die Töne sind sehr unterschiedlich. Das die hinein geblasene Luft und die Länge bei allen Instrumenten eine Rolle spielt, wird anhand eines Gartenschlauchs eindrucksvoll gezeigt.

Aber nicht nur Zuhören, sondern auch Mitmachen ist gefragt, und die Musiker beziehen die Kinder immer wieder in ihre Aktionen mit ein. Sie werden zum Mitschnippen und Mitklatschen oder auch zum Dirigieren aufgefordert. Auch ein gemeinsames Lied, das als Kanon gesungen wurde, gehörte mit dazu.

Ein Konzert mit Profimusikern an der Schule ist schon etwas ganz Besonderes. Daher war es nicht verwunderlich als am Ende lautstark „Zugabe“ gerufen wurde, und wenn es nach den Schülern gegangen wäre, noch lange hätte weiter gehen können.

Die Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker bietet übrigens ein mehrteiliges Schulprogramm, unterteilt in Blech-, Holz- und Streichinstrumente, mit Materialien für die Vor- und Nachbereitung sowie eine CD mit Klangbeispielen.

hem

Info: www.bremerphilharmoniker.de

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