Prunksitzung und Party

Bierdener Karnevalisten lassen das närrische Volk im Kasch toben

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Illustres Publikum im großen Saal: Schönheiten der Nacht.

Als sich die Majestäten Max I. und Kaya I. zu Beginn der Prunksitzung der Bierdener Karnevalisten auf der Bühne des Kulturhauses Alter Schützenhof (Kasch) präsentierten, war das närrische Volk im Saal schon bester Stimmung. Bunt gekleidete Partygäste freuten sich auf ein Programm, das als Einstimmung auf den späteren Abend dienen sollte. Dafür war Kostümierung Pflicht.

Achim - Auch diesmal wieder dabei: Piraten, allerlei Getier, medizinisches Personal, Ganoven und Ordnungshüter, Fabelwesen, mehr oder minder bekannte Figuren aus Funk und Film, Außerirdische, Schönheiten der Nacht oder die Heerschar von Pappnasen.

Alle wurden vom bewährten Moderatoren-Duo Volker Clausen und Klaas Tucholke durch den Abend geleitet. Clausen gab modemäßig den Konservativen, Tucholke diesmal „Queen Mum“. Gewissermaßen als Gegenentwurf zu „Brexit“ und „Meghxit“. Außerdem kann eine kleine Portion royaler Verlässlichkeit in turbulenten Zeiten nicht schaden.

Kraftvoller Auftritt: Kaya I. als Tina Turner.

Nachdem das Prinzenpaar gezeigt hatte, dass es nicht nur für den Bierdener Karneval schwärmt, sondern auch für Tina Turner und Freddie Mercury, legte die Prinzengarde los. Choreographiert worden war die Nummer von Amelie Hope und Inga Wanicek. Für die Comedy an diesem Abend verantwortlich war Jeff Hess. Als „Durchgeknallter für Fortgeschrittene“ angekündigt, brauste er mit ledernem Kopfschutz auf einem imaginären Motorrad durch den Saal, um sich einen Beifahrer zu suchen. Der war schnell gefunden und flitzte kaum weniger ambitioniert als sein Chefpilot um die Saalecken. Lustig? Nur bedingt.

Richtig turbulent auf der Bühne und im Saal wurde es beim Auftritt der „Untamed Crew“. Die jugendliche Tanzgruppe des TSV Bierden verzauberte ein erwachsenes Publikum, das dauerhaft klatschend nach einer Zugabe verlangte und sie natürlich auch bekam.

Die begeisternde Tanzgruppe „Untamed Crew“.

Die Gruppe „Déjà vú“ gilt ebenso als Klassiker des Bierdener Karnevals wie das Besenballett. Hier das bunt gemischte Tanzensemble mit den Schwerpunkten Kostümierung und Grazie, dort eine Männergruppe von Freunden im ständigen Versuch, Anmut und körperliche Dynamik halbwegs würdevoll tänzerisch miteinander zu verbinden. Der Lohn für die Anstrengungen: prasselnder Beifall.

Nach einer großen „Schunkelrunde“ präsentierten sich zum Abschluss der Prunksitzung noch einmal alle Mitwirkenden. Danach ein vielstimmiges „Bierden Helau“ und die große Karnevalsparty.

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