Mehr Spaß durch Schlammgrube

Bierden: Eltern wollen Außengelände der Kita attraktiver gestalten

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Das Außengelände der Kindertagesstätte am Steinweg ist nicht besonders anregungsreich gestaltet.

Bierden - Das Außengelände der Lebenshilfe-Kindertagesstätte am Bierdener Steinweg soll für die Kinder interessanter gestaltet werden. Eine Elterninitiative will dort in Zusammenarbeit mit der Kita und der Stadt mehrere Weidenkätzchen-Tunnel und eine Schlammgrube schaffen. Zudem ist ein Klettergerät vorgesehen.

Viele Mütter und Väter, von denen sich einige gestern Nachmittag zu einer Ortsbesichtigung trafen, empfinden das Außengelände der Kindertagesstätte als trist. Auch Erzieherinnen und Erzieher, die in der im August vorigen Jahres eröffneten Kita tätig sind, wünschen sich mit Blick auf die vorhandenen Sandkisten und Schaukeln im Kita- und Krippenbereich, aber eben auch viel Freiraum rund um das langgestreckte Gebäude mehr Anreize für die Mädchen und Jungen.

Zuletzt hatte Dr. Petra Gölz (CDU-Fraktion) im Sozialausschuss die Ausstattung der Spiel- und Gartenflächen dort bemängelt und Nachbesserungen verlangt. Das Haus beherbergt eine Kindergarten- und eine Krippengruppe, eine heilpädagogische Kindergartengruppe und zwei Hortgruppen.

In die Herstellung der Gesamtaußenanlage hat die Stadt, inklusive der Planungskosten, nach eigenen Angaben rund 250 000 Euro investiert. Das Bremer Garten- und Landschaftsbüro Horeis und Blatt hatte seinerzeit das Vorhaben fachlich begleitet.

Die von Gölz „aufgestellten Thesen einer unfallträchtigen, nicht bedarfsgerechten und nicht adäquaten Außenanlagen- und Spielfläche“ bezeichnet die Stadtverwaltung als „nicht zutreffend“. Das Gartengelände sei mit Blick auf die Kosten und einem möglichst gleichen Ausstattungsniveau für alle Kindertagesstätten der Stadt Achim bedarfsgerecht hergestellt worden.

Richtig sei, dass Elternvertreter die Außenanlage, aber auch die Standortwahl insgesamt, schon bei der Einweihungsfeier im vorigen Jahr kritisiert hätten. Die Verwaltung habe sich daraufhin gegenüber Verbesserungen im Bereich des Geländes, zum Beispiel durch Elterninitiative, offen gezeigt. Die Stadt fügt an: Die Gesamtkosten für die Ergänzung der Außenanlage sollte die Höhe des vorhandenen Budgets von 10 000 Euro allerdings nicht überschreiten.

 mm

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