Frist bis Schulstart

Bergstraße: Neue Asphaltdecke und erneuete Kanalisation

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Achim - Allerspätestens bis zum Schulstart am 4. August müssen die Arbeiten an der Bergstraße zwischen Einmündung beim Kasch bis Höhe Meislahnstraße beendet sein. Derzeit ist dieser Abschnitt – als Schulweg unverzichtbar – zum Teil voll gesperrt.

Die Kanalisation wird hier zum Teil rundum erneuert und danach eine neue Asphaltdecke aufgetragen. Jetzt laufen noch die Arbeiten im Untergrund. Sie dürften laut Uwe Schmöker, dem Chef des städtischen Abwässer-Eigenbetriebs, rund drei Wochen in Anspruch nehmen. Im Straßenbereich zwischen Kasch bis etwa Höhe Gymnasiums-Parkplatz kommen neue Rohre in den Boden. Ansonsten wird in den weiteren Abschnitten „mit dem Bestand gearbeitet“.

Das heißt, es werden zur „Ertüchtigung“ des Kanals so genannte Inliner-Schläuche eingezogen und Edelstahlmanschetten zur Stabilisierung genutzt, so Schmöcker.

Insgesamt werde die Kanalisation soweit saniert, dass sie mindestens die kommenden beiden Jahrzehnte ohne weitere Eingriffe übersteht. Der Abwasser-Eigenbetrieb geht an der Bergstraße von insgesamt 110.000 bis 120.000 Euro Kosten aus. Zuschüsse sind nicht zu erwarten. Vom Eigenbetrieb beauftragte Fachfirmen erledigen die Arbeiten.

Noch einmal 130.000 Euro verschlingt nach Abschluss der Kanalarbeiten die Erneuerung der stark lädierten Straßendecke. Das teilte auf Nachfrage die bei der städtischen Grundstücks- und Gebäudeverwaltung Achim (GGA) für den Straßenbaubereich zuständige Diplomingenieurin Andrea Daske mit.

Die Asphaltarbeiten sind in der Woche des 18. bis 22. Juli geplant. Bei Regenwetter könnte sich das Ganze allerdings verzögern. Zum Abschluss werden die Fahrbahnmarkierungen aufgetragen, bevor die Schulbusse und Autos wieder freie Fahrt haben.

Der Bereich zwischen Meislahnstraße und Ampel in Höhe Gymnasium ist während der Straßenarbeiten nur für Anwohner freigegeben.

Ende der 70er Jahre war der jetzt zu erneuernde, gut 300 Meter lange Bergstraßenabschnitt zuletzt ausgebaut worden. Der weitere lange Teil bis zur Desmastraße wurde erst vor wenigen Jahren nach langen Auseinandersetzungen mit Anwohnern vollkommen erneuert.

la

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