Begrüßungsfeier für die international erfahrene neue Rektorin Philine Myburgh

Eis für alle Paulsberg-Schüler und am Montag Torfrau

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Mediengruppe Kreiszeitung

Achim - Am Ende der Begrüßungsfeier bedankte sich die neue Leiterin der Paulsbergschule Philine Myburgh (33) beim Schuldezernenten des Landes: „Ich danke Ihnen, dass Sie mir diese Schule gegeben haben. Ich bin glücklich, dass ich hier bin“, sagte sie nach nur wenigen Wochen euphorisch. Zuvor war sie in einer Feier fröhlich, freundlich und symbolisch begrüßt worden.

Das fing an mit dem Premierenlied des neuen Schulchores, in dem es unter anderem heißt: „Alle, das sind wir, du braucht eine Hilfe, ich helfe dir, ich bin für dich da, gemeinsam geht es leichter, das ist doch sonnenklar“.

Wie die Musik, so die Schule, viele bunte Töne kommen zusammen und völlig durcheinander und ergeben ein Ganzes, verriet das Lied der Kleinen. Die Symbolik endete nach einem gemeinsamen Lied aller Schüler mit persönlichem Text für die neue Rektorin mit einer Schatzkiste für die Schulleiterin, in die Vertreter aller Klassen Schätze dieser Grundschule legten.

Auch Schuldezernent Jörg Rokitta, der die Ernennungsurkunde schon vor den Sommerferien überreicht hatte, wandelte im Symbolischen und überreichte einen Kaffeebecher mit Nervennahrung und einem lächelnden Gesicht, das sich die Schulleiterin bewahren möge. Der Becher solle ihr vielleicht auch einmal genervtes und mürrisches Gesicht in ein Smiley verwandeln und könne auch von den Kolleginnen benutzt werden.

Der Schuldezernent bat das ausschließlich weibliche Kollegium, das nach der Ära Hennies sicher eine verschworene Gemeinschaft sei, der neuen Chefin Zeit zu lassen, um anzukommen, denn für die in der Welt herumgekommene Philine Myburgh ist die Station Achim am Paulsberg sicher keine Selbstverständlichkeit.

In Bremen geboren ging sie bereits als Dreijährige mit ihren Eltern nach Malaysia für sechs Jahre. Nach Abitur und Lehramtsstudium in Lüneburg und im schwedischen Falun unterrichtete sie an einem Internat im Schwarzwald und einer Schule in Südafrika, um nach einer weiteren Qualifizierung in Schulmanagement und Qualitätsentwicklung und nach Schulstationen in Bremen und in Kenia nun am Achimer Paulsberg zu landen.

Um ihre Integration in Achim muss sie sich wohl keine Sorgen machen, wie auch die von Imke Sagemann organisierte Schulfeier bewies.

Rüdiger Dürr, stellvertretender Bürgermeister und pensionierter Pädagoge, hofft, dass sie einmal wie er voller Zufriedenheit auf ihre Schullaufbahn zurückblicken kann, und wünschte ihr die Fröhlichkeit eines Vogels, die Lebensfreude eines Fohlens und die Gelassenheit eines Schafes.

Zum zweiten Mal

Sportfreundliche Schule

Schuldezernent Rokitta war noch aus einem zweiten Grund nach Achim gekommen. Er verlieh der Paulsbergschule zum zweiten Mal die Auszeichnung „Sportfreundliche Schule“.

Und die neue Leiterin der sportfreundlichen Schule hatte dann endgültig gewonnen, als sie allen Schülern ein Eis spendierte und versprach, am Montag in der großen Pause auf dem Schulhof im Tor zu stehen. Die Kleinen quittierten‘s mit Jubel.

mb

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