Becken 2018, Umkleidebau bis 2020 fertig

Der Achimer Weg zum Familien-Freibad

Achim - Der Weg vom jetzigen Achimer Freibad zum Familienfreibad beginnt im Januar. Er bringt Veränderungen auch für das Hallenbad an der Bergstraße mit sich. In einer Vorlage zur Sportausschusssitzung hat die Verwaltung den aktuellen Sachstand zusammengefasst.

Im Jahr 2018 steht demnach der erste Bauabschnitt im Mittelpunkt: Erneuerung der Beckenanlagen mit Halbierung der Bahnen und Einbau der wertvollen Edelstahlversion.

Erst 2019 ist der Bau des neuen Funktionsgebäudes mit Kassen- und Umkleidebereich sowie Mitarbeiterräumen und Kiosk im Eingangsbereich an der Straße vorgesehen. Da das Freibad nur in der Saison 2018 geschlossen bleibt, müsste 2019 noch der bisherige, marode Umkleidetrakt mit Kiosk genutzt werden. Dieses Gebäude wird später voraussichtlich abgerissen.

Die Inbetriebnahme des neuen Funktionsgebäudes ist erst zur Badesaison 2020 geplant. Um die Gesamtkosten zu reduzieren, ist hier laut Mitteilungsunterlage geplant, „die Architektenleistungen zu einem großen Teil durch die Produktgruppe ,Liegenschaftsmanagement' der Stadtverwaltung zu erledigen“.

4,5 Millionen Euro Gesamtkostenrahmen

Der Vorentwurf zum Neubau sei bereits mit der Genehmigungsbehörde des Landkreises vorabgestimmt.

Im vor einigen Wochen von 4,1 auf 4,5 Millionen Euro erhöhten Gesamtkostenrahmen für den Umbau zum Familienbad sei das Funktionsgebäude natürlich mit enthalten, bekräftigte auf Nachfrage Kirsten Jäger, die in der Verwaltung für den Bereich Bäderwesen zuständig ist.

Sie entwickelt auch federführend ein „strategisches Bäderkonzept für alle Bäder in Achim“. Ein im Bäderbereich erfahrenes Beratungsunternehmen begleitet sie bei der Aufgabe und soll auch den „Blick über das stadteigene Bäderwesen hinaus“ gewährleisten.

Weil die Freibadsaison 2018 komplett entfällt, sind alternative Angebote im Hallenbad an der Bergstraße vorgesehen. Allerdings werde es nicht möglich sein, die Öffnungszeiten Eins zu Eins vom Freibad zu übernehmen, kündigt die Verwaltung schon an. Das würde etwa mit vormittäglichen Schulschwimmterminen und Wettkampfveranstaltungen im Hallenbad kollidieren.

Frühschwimmen soll an der Bergstraße aber möglich sein – mit Ausnahme der sechs Ferienwochen, in denen dort die alljährlichen „Revisionsarbeiten“ laufen.

„Spezielle Eventangebote für Kinder und Jugendliche im Rahmen des Ferienspaßprogramms“ sind für die freibadlose Saison als Alternativen am Standort Hallenbad ebenfalls angedacht. 

la

Rubriklistenbild: © dpa

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