Einigung mit Stadt in Sicht

Baugebiet Schneiderburg II: Investor will bald anfangen zu bauen

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Das sogenannte Fichtenwäldchen am Stadtwaldrand im hinteren Bereich des Bertha-von-Suttner-Wegs ist abgeholzt. Im September beginnen hier voraussichtlich die eigentlich schon viel früher geplanten Neubauarbeiten.

Baden - Längst gerodet ist das kleine Fichtenwäldchen am Ende des Bertha-von-Suttner-Wegs in Baden. Das Freiräumen dieser Fläche ist laut Bebauungsplan „Schneiderburg 2“ zulässig und vorgesehen. Nicht dieses Thema sei daher das Problem in den Gesprächen mit der Stadt Achim gewesen, betont denn auch Investor Michael Winkler, Chef der Firma „Winkler Massivbau“ in Weyhe.

Vielmehr habe es lange Auseinandersetzungen um die Frage „öffentliche oder private Erschließung“ des neuen Wohnbaugebietes über den verlängerten Von-Suttner-Weg gegeben. Das sei auch der Grund für die Pause beim Verwirklichen des Vorhabens am Rande des Stadtwaldes.

Während sich der Investor für die private Erschließung einsetzte, was den Hauseigentümern Straßen-Besitzanteile gesichert hätte, lehnte die Stadt das ab. Letztendlich gebe es jetzt die öffentliche Erschließung. Das bedeute, das Weyher Bauunternehmen plant und finanziert die neue Straße, doch steht diese dann der Allgemeinheit zur Verfügung.

Der entsprechende Vertrag sei fast perfekt und werde voraussichtlich Ende August abgeschlossen, schätzt Winkler. Im September könnten dann die Bauarbeiten beginnen, hofft er. Wie von Anfang an vorgesehen, sollen hier zehn neue Einfamilienhäuser und ein Doppelhaus geschaffen werden. Allesamt seien diese Häuser schon verkauft, sagt der Investor.

Die Stadt sieht die Lage anders als der Investor 

Etwas anders stellt Steffen Zorn, Leiter der Bauabteilung im Achimer Rathaus, die Sachlage dar. So segne zwar der geltende Bebauungsplan die Beseitigung des sogenannten Fichtenwäldchens ab, bei dem es sich in Wahrheit eher um eine Fläche mit viel Wildwuchs gehandelt habe.

Doch hätte der Grundbesitzer auch offiziell einen Antrag auf Befreiung von der Baumschutzsatzung stellen müssen, bevor die Fällarbeiten begannen. Abgeholzt worden sei aber ohne vorherigen Antrag, obwohl dieser aller Voraussicht nach genehmigt worden wäre.

Deshalb habe die Stadt  das Bauvorhaben vorübergehend gestoppt. „Eigentlich war es sozusagen ein Kommunikationsproblem“, fasst der Bauressortleiter zusammen, während der Weyher Firmenchef Winkler den Zusammenhang zwischen vorzeitigem Fällen und Verzögerung des Wohnbauprojekts bestreitet.

Einig sind sich aber beide darin, dass jetzt der Erschließungsvertragsunterzeichung durch Stadt und Investor nichts mehr im Wege stehen dürfte. 

la

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