Sanierung Uesener Feldstraße Anfang Oktober fertig / Verzögerung bei Bauabschnitt 4

Bauarbeiten enden vier Wochen früher

Vollausbau statt Deckschichtsanierung: Auf einem Teilstück zwischen Desmastraße und Steuben-Allee muss der Schotter raus. Fotos: Bischoff

Achim - Von Sandra Bischoff. Die Sanierung der Uesener Feldstraße schreitet zügig voran. So zügig, dass die Bauarbeiten voraussichtlich schon weit vor dem eigentlichen Termin Ende Oktober abgeschlossen sein werden. „Es gibt gute Hinweise, dass wir deutlich früher fertig werden. Wir rechnen mit dem Ende der Arbeiten für Anfang Oktober“, erklärte Stadtplaner Stefan Schuster gestern Morgen bei einem Pressegespräch.

Zwei Gründe nennt er dafür: Zum einen hätten sich die Verkehrsteilnehmer gut an die sich stetig veränderten Verkehrssituationen angepasst. Zum anderen hätten Anlieger und Gewerbetreibende „gut mitgezogen und uns keine Steine in den Weg gelegt“. Zudem sei bisher nichts Unvorhergesehenes passiert: „Wir haben im Boden immer das gefunden, was dort sein sollte“, sagt Schuster.

Das habe sich jedoch nun mit dem vierten Bauabschnitt zwischen Desmastraße und Steuben-Allee geändert. „Trotz der Bohrkernprobe haben wir im hinteren Teil einen Unterbau gefunden, den wir nicht weiterverwenden können“, erklärt Schuster.

Statt der geplanten Deckensanierung war nun auf einem Abschnitt von rund 120 Metern kurz vor der Steuben-Allee ein sogenannter Vollausbau notwendig. Das heißt, der bisherige Schotter wurde gegen neuen ausgetauscht. „Wir haben das am Dienstag beim Fräsen bemerkt. Es gab keine Alternative zum Vollausbau, denn ansonsten zerbröselt uns der Asphalt innerhalb kürzester Zeit“, sagt Schuster. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 115 000 Euro. Das Land als Träger der gesamten Sanierung habe die Notwendigkeit eingesehen, berichtet der Stadtplaner.

Die Änderung habe jedoch dazu geführt, dass die für gestern und heute geplanten Asphaltierungsarbeiten verschoben werden mussten. Somit bleibt der vierte Bauabschnitt, der eigentlich heute enden sollte, weiterhin bestehen und erhält seinen Asphalt zusammen mit dem Streckenabschnitt des fünften Bauabschnitts. Das passiert laut Schuster voraussichtlich ab dem 23. September. Der fünfte und somit letzte Abschnitt der Sanierung führt von der Steuben-Allee über die Eisenbahn bis ans Regenrückhaltebecken. Zusammen mit dem weiter bestehenden vierten Bauabschnitt bedeutet das für motorisierte Verkehrsteilnehmer: Ab der Desmastraße gibt es weiterhin kein Durchkommen Richtung A 27.

Ab Montag, wenn der letzte Teil der Arbeiten beginnt, können Verkehrsteilnehmer zudem auch aus Richtung A 27 nicht mehr in die Steuben-Allee fahren. Um eine Zufahrt in das dortige Wohngebiet zu gewährleisten, wird der Verkehr dann über den Wendeplatz an der Straße Alte Finien an der Kreuzung Desmastraße geleitet. Die Fahrbahn der Alten Finien wird verengt, um Platz für einen etwa zwei Meter breiten Gehweg zu erhalten, um die Schulwegsicherheit zu gewährleisten. Ein großes Schild soll zudem darauf hinweisen, dass es über die Alten Finien keine Verbindung zur A 27 gibt.

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