Landfrauenverein Achim und Umgebung feiert 70-jähriges Bestehen mit Dr. Kothe

Bäuerinnen geben kaum noch den Ton an

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Etwa 220 Landfrauen waren zur Feier gekommen.

Achim - Der Landfrauenverein Achim und Umgebung feierte seinen 70. Geburtstag. Dazu waren etwa 220 Landfrauen aus Achim, Ottersberg, Posthausen, Thedinghausen, aber auch aus Verden sowie viele Ehrengäste im festlich geschmückten Saal des Gasthauses „Zur Linde“ zusammen gekommen.

In ihrer Begrüßungsansprache bedauerte die Achimer Vorsitzende und Kreisvorsitzende Annameta Rippich, nicht die Initiatorin der Landfrauenvereine im Landkreis Verden, die 97-jährige Johanna Tacke, begrüßen zu können. Persönliche Worte richtete Rippich an die Ehrenvorsitzende Lotti Stürmann und Christine Tewes von der Landwirtschaftskammer sowie die Vorstandskolleginnen Jasmin Osmers, Anja Meitza-Beling, Susanne Bremer und Susanne Bostelmann.

Hätten früher Bäuerinnen, den Verein geprägt, so habe sich inzwischen die Mitgliederstruktur erweitert. „Wir sind offen für alle Frauen und Berufsgruppen im ländlichen Bereich“, betonte Rippich. Und auch jüngere kämen zu den Veranstaltungen, freute sich die Vorsitzende, bevor sie zum gemütlichen Teil des Abends überleitete.

Die Jagdhornbläser „Allerort“ unter der Leitung von Heinz Meyer eröffneten den Abend mit Jagdsignalen, Märschen und Fanfaren. Anschließend zeigten die „Etelser Girls“, eine Line-Dance- Gruppe der Landfrauen, flotte Tänze, die sie mit Tanzlehrerin Silvia Wenzel einstudiert hatten.

Kreisvorsitzende Annameta Rippich.

Nach dem gemeinsam Kürbissuppe gegessen worden war, übernahm Dr. Henning Kothe mit dem Programm „Wenn de Klassik en Platten het“ den weiteren Verlauf des Abends. Der aus Oyten stammende Hamburger Internist ist ein gefragter Tenor und plattdeutscher Comedian.

Sein Auftritt begann mit einer Arie. Dann folgte ein Feuerwerk an urkomischen Lebensweisheiten, medizinischen Ratschlägen und Witzen, immer garniert mit Meldien. Seinem „Walking Piano“ entlockte er Töne indem er sportlich darauf herum sprang. Das Publikum war von Anfang an begeistert. Am Ende wurde es noch einmal nostalgisch. Mit Hildegard Knefs „Für mich soll’s Rote Rosen regnen“ rieselten Rosenblätter, als Dankeschön, auf die Führungsriege der Landfrauen nieder.  hem

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