Zwei ortsbildprägende Häuser an der Verdener Straße abgerissen

Baden verändert sein Gesicht

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Der Bagger macht die ehemalige Bäckerei in den Baden dem Erdboden gleich.

Das Badener Ortsbild ändert sein Gesicht: Zwei prägende Gebäude an der Verdener Straße werden zurzeit abgerissen. Zum einen die Bäckerei Freter und auf der gegenüberliegenden Seite auf dem Eckgrundstück Verdener Straße / Holzbaden ein altes Wohnhaus, das noch vor der Jahrhundertwende errichtet worden war. Auf jedem Grundstück soll jeweils ein Mehrfamilienhaus mit Wohnungen entstehen.

Baden - Die Abrissarbeiten der ehemaligen Bäckerei, die Anfang 2018 Insolvenz anmelden musste, haben in dieser Woche begonnen. Auf dem Grundstück wird Platz für ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen geschaffen, erklärte Christian Busch auf Anfrage. Seine Firma Busch Baubetreuung zeichnet für die Errichtung und die Vermarktung des Projekts verantwortlich. Die Planungen seien noch nicht abgeschlossen, aber Busch zufolge soll das Gebäude vier kleinere Wohnungen im Erd- und im Obergeschoss sowie eine große Dachgeschosswohnung umfassen. Die Größen variieren zwischen 76 und 112 Quadratmetern. „Die Wohnungen verfügen alle über einen Kelleraum und sind nach Süden ausgerichtet mit Blick nach Hannover“, so Busch. Der Bauantrag werde jetzt gestellt, und der Bauherr hofft, im Frühjahr mit den Arbeiten starten zu können.

Das Bäckereigebäude weicht einem Mehrfamilienhaus.

Auf der anderen Straßenseite an der Ecke Holzbaden entsteht in den nächsten Monaten ein Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten, wie Professor Ahmet Bruns von der Firma Öko-Bau erklärt. Das Unternehmen ist auf die Planung, Konzeption und den Bau von Energiesparhäusern und -wohnungen spezialisiert. Sobald die Baugenehmigung erteilt ist, soll es losgehen. „Ich rechne jeden Tag damit“, sagt Bruns. Er hofft, mit dem Rohbau bis Anfang des Jahres fertig zu sein, damit die Eigentumswohnungen ab Herbst 2020 bezugsfertig sind.

Jahrzehntelang war die Bäckerei Freter, früher Rickens, an der Verdener Straße beheimatet. Das Familienunternehmen meldete 2018 Insolvenz an.

Die 70 bis 115 Quadratmeter großen Wohnungen sind barrierefrei und rollstuhlgerecht geplant. Das Mehrfamilienhaus wird nach dem KfW-40-Standard errichtet, was geringere Heizkosten als in herkömmlichen Gebäuden bedeutet.

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