Autoschau und offene Geschäfte

„Boxenstopp“ in der Achimer Fußgängerzone

Autos anschauen, flanieren und shoppen: Diese Möglichkeiten bieten sich beim Boxenstopp. Archivfoto: Mix
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Autos anschauen, flanieren und shoppen: Diese Möglichkeiten bieten sich beim Boxenstopp. Archivfoto: Mix

Achim – Die Planungen laufen schon seit Mitte Juli, aber nun ist es amtlich: Der „Boxenstopp“ in der Achimer Fußgängerzone findet statt. Am Wahlsonntag, 12. September, präsentieren 13 Autohäuser aus Achim, Langwedel, Ottersberg und Verden ihre Fahrzeuge in der Innenstadt. Außerdem öffnen die Geschäfte an diesem Tag.

„Wir haben am Dienstag die Freigabe für die Veranstaltung vom Landkreis erhalten“, sagt Ingo Freitag, Vorsitzender der Unternehmergemeinschaft Achim (Uga), die den „Boxenstopp“ ausrichtet.

Weil es sich in diesem Fall nicht um eine Großveranstaltung mit mehr als 1 000 Teilnehmern handelt, sehe die Corona-Verordnung keine Genehmigungspflicht vor, erklärt Freitag. Die einzige Vorgabe: Es dürfen sich nicht mehr als 25 Personen gleichzeitig an einem der 13 Stände aufhalten. Mit entsprechenden Abriegelungen komme die Uga dieser Forderung nach, so Freitag. Auch die Kontaktnachverfolgung sowie die 3G-Regel entfielen, weil die Veranstaltung unter freiem Himmel stattfinde. Anders als in der Vergangenheit dürfen die Aussteller in diesem Jahr auch nur fünf statt sonst zehn Fahrzeuge präsentieren. Und noch etwas ist in diesem Jahr anders: „Es gibt nur die Autostände und kein kulturelles Programm drumherum. Also eine Art reine Gewerbeschau. Auch auf Stände mit Essen und Getränken haben wir bewusst verzichtet“, erklärt Freitag. Die Autoausstellung wird am Veranstaltungstag ab 9.30 Uhr aufgebaut, damit ist der „Boxenstopp“ auch gleich eröffnet. „Es wird ein fließender Übergang, und so können wir den Leuten auf dem Rückweg vom Wahllokal gleich etwas bieten“, sagt der Uga-Vorsitzende.

Es ist ihm zufolge der erste verkaufsoffene Sonntag in Achim seit einem Jahr. „Das ist eine gute Gelegenheit für die Einzelhändler, den einen oder anderen Verlust geradezurücken“, so Freitag.

Die Uga versuche derzeit, einen weiteren offenen Sonntag zu organisieren, aber dazu bedürfe es einer Begleitveranstaltung. Zudem geht Freitag aufgrund der steigenden Infektionszahlen davon aus, dass sich die Corona-Auflagen zum Herbst hin wieder verschärfen könnten. Aus diesem Grund sei die Planung insgesamt sehr schwierig.

Ähnlich habe es sich mit dem Weinfest verhalten, berichtet der Uga-Chef. Das war ursprünglich für das letzte Augustwochenende geplant gewesen, hätte es denn stattgefunden. „Wir hätten dafür einen kompletten Bereich in der Fußgängerzone absperren müssen. Die Sicherheitsmaßnahmen hätten den Kostenrahmen gesprengt, und ein Weinfestfeeling wäre nicht zustande gekommen. Aber dafür hatten wir in der Innenstadt die Sommerbühne, die sich sehr gut entwickelt hat.“

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