Ingo Siegner in der IGS

Autor und Illustrator zeigt, wie ein Kinderbuch entsteht

Anschaulich zeigt Kinderbuchautor Ingo Siegner seinen Zuhörern, wie der unbesiegbare Bösewicht Muskulus Doppelplus beim Schwerthieb einen Hexenschuss erleidet. - Foto: Schmidt
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Anschaulich zeigt Kinderbuchautor Ingo Siegner seinen Zuhörern, wie der unbesiegbare Bösewicht Muskulus Doppelplus beim Schwerthieb einen Hexenschuss erleidet.

Achim - Von Ingo Schmidt. Die IGS Achim hatte am Mittwochmorgen prominenten Besuch aus der Landeshauptstadt: Kinderbuchautor Ingo Siegner war im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages zu einem „Nachholtermin“ ins Schulforum gekommen, um vor Fünft- und Sechstklässlern über seine Arbeit zu referieren, zu zeichnen – und natürlich zu lesen.

Die Schülerinnen und Schüler hatten im Unterricht für diesen Termin Fragen vorbereitet, die Merle und Linus stellvertretend vortrugen. Bereitwillig antwortete der 53-Jährige und fand darin einen willkommenen Einstieg in eine unterhaltsame Vortragsveranstaltung.

Woher bekommt er seine Ideen? Hat er immer schon gerne geschrieben und wann entstehen seine Bücher? Hatte er schon mit Schreibblockaden zu tun und was macht er dagegen? Die Schüler und Lehrer im IGS-Auditorium erfuhren auf spannende Weise interessante Details aus dem Schriftstellerleben: „Ich habe abends immer heimlich mit der Taschenlampe unter der Bettdecke lesen müssen, weil ich kein Ende finden konnte“, verriet der Gast aus Hannover. Später habe er seinen kleinen Geschwistern gerne Kinderbücher vorgelesen. Aber die sind so langweilig gewesen, „dann habe ich mir immer Spannenderes dazu überlegt und die Geschichten ausgeschmückt“, erinnert sich der Buchautor.

Sein besonderes Erzähltalent und die viele Übung hätten ihn schließlich zum Schreiben bewogen. Die Zuhörer erfuhren, dass Schreiben relativ schnell gehe, das Zeichnen der Illustrationen aber richtig lange dauere und hartes Handwerk sei.

Auch berichtete er von neuen Abenteuern des Drachen Kokosnuss bei den Römern und wie die Ideen langsam dazu entstanden sind: Vom Gladiator „Muskulus Doppelplus“, der den Sklaven „Cinquecento“ im Kolosseum erschlagen soll, aber einen Hexenschuss erleidet. Rat weiß der Sklave, der in einem Steinbruch arbeiten musste und sich deshalb mit „Rückenproblemen“ auskennt, und so eine lebensrettende Wendung einleitet. Der anschauliche Vortrag motivierte sicherlich einige junge Zuhörer in Zukunft zu bildhaften Deutschaufsätzen.

Das Wichtigste aber ist: „Mit solchen Angeboten führen wir die Schüler wieder näher an Bücher heran und wecken die Lust am Lesen und Schreiben“, sagt Schulleiterin Kerstin Albes-Bielenberg.

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