Vortragsereignis mit Frühstücksbuffet lockt seit über einer Dekade regelmäßig ins Pfarrhaus

„Der Austausch tut uns allen gut“

Freuen sich über eine regelmäßig gut besuchte Frühstücksrunde im evangelischen in St. Laurentius-Haus an der Pfarrstraße: Pastor Dietrich Hoffmann, Marlies Schlüter, Angelika Niedernhöfer, Ursula Lampe, Renate Völker-Tjaden und Ursel Siebert (von links). Mit auf dem Bild als Zweite von links: Gesine Lange, Gastrednerin beim Februar-Treffen. Die Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck lebt heute in Bremen-Lesum und berichtete über ihre Kindheitserlebnisse als Pfarrerstochter in der DDR. Foto: Schmidt

Achim - Bereits im dreizehnten Jahr zieht der „Frühstückstreff“ offenherzige Frauen und Männer aus ganz Achim ins Gemeindehaus. Das funktionierende Konzept mit Frühstück und Begleitprogramm für Senioren initiierte Pastor Dietrich Hoffmann einst in Bierden und führt es nun im neuen Gemeindehaus der St. Laurentius-Gemeinde mit engagierten Helferinnen erfolgreich fort.

In der Zeit von neun bis elf Uhr begrüßen die Organisatoren regelmäßig 50 bis 60 Gäste zum gemeinsamen Frühstück mit Vortrag und anschließender Diskussion an der Pfarrstraße.

Als Alternative zum Seniorencafé startete 2007 der Frühstückstreff als offenes Angebot mit abwechslungsreichen Programmpunkten. „Wir wollen einen regelmäßigen Treffpunkt mit Diskussionsplattform schaffen“, erklärt Hoffmann den Grundgedanken.

Diskussionsstoff liefern jeweils Vorträge oder auch Filme, die das Organisationsteam zu Jahresbeginn festlegt. „Das sind ganz unterschiedliche weltliche oder geistliche Themen“, zählt der Pastor auf. Geladene Referenten informieren über Erbrecht, Ernährung und Patientenverfügung oder bieten polizeiliche Aufklärung. Weitere Vortragsinhalte klären beispielsweise die Frage, ob Gott erfahrbar ist.

Vier Veranstaltungen im Frühjahr und vier im Herbst koordinieren Hoffmann und seine engagierten Gemeindeglieder. Dazu kommt jährlich eine Ausflugsfahrt gemeinsam mit der Awo Bierden. Dann besichtigen die Reisenden Klöster, Kirchen oder Moscheen in der Umgebung.

Willkommen beim beliebten Frühstück ist jeder. Gegen eine Gebühr von jeweils nur fünf Euro dürfen er oder sie unangemeldet teilnehmen. Die Sache mit An- und Abmelden habe sowieso nie richtig funktioniert, und bisher habe der Platz stets gereicht, erläutert Pastor Hoffmann.

Bereits um sechs Uhr in der Frühe beginnen die Helferinnen mit Kaffeekochen und Büffet-Aufbau: Brötchen halbieren, Aufschnitt auf die Teller verteilen, Konfitüre in Schälchen füllen - das alles bewältigen die fleißigen Damen aus dem Effeff.

Um 8.30 Uhr kommen die ersten Gäste, nehmen geduldig Platz an Tischen im großen Saal und warten auf die Büffet-Eröffnung und den anschließenden Vortrag.

„In der Gemeinschaft schmeckt es einfach besser“, weiß Ursel Siebert, „und der Austausch tut allen gut.“ Beim Februar-Treff war Gesine Lange zu Gast und berichtete als Pfarrerstochter über Kindheitserfahrungen in der Deutschen Demokratischen Republik.     sch

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