Ausschuss berät am Mittwoch über Umnutzung / Auch neue Brandwand nötig

120-Quadratmeter-Wohnung steht bei der Feuerwehr leer

+
Für den Brandübungscontainer der Feuerwehr wird die Stahdt wieder in die Kasse greifen müssen, weil die Brandwand hinüber ist, Ersatzteile nicht mehr zu haben sind und eine neue Generation der Steuerungsanlage erforderlich ist.

Achim - Der Stadtbrandmeister könnte sich dort ein Büro einrichten. Im schon vorhandenen Bad wären Dusch- und Umkleidekabinen für weibliche Einsatzkräfte zu schaffen. Es wäre außerdem noch Platz, um Räume für die Jugendfeuerwehr und vor allem für die zu gründende Kinderfeuerwehr einzurichten.

Über diese von der Achimer Ortsfeuerwehr vorgeschlagene künftige Nutzung der leer stehenden 120-Quadratmeter-Mietwohnung im großen Feuerwehrhaus berät am morgigen Mittwoch der Achimer Feuerwehrausschuss auf seiner öffentlichen Sitzung ab 17.30 Uhr im Rathaussaal.

Die jetzigen Räumlichkeiten an der Embser Landstraße reichten weder für die künftige Kinderfeuerwehr noch für die vom Landkreis geplante zweite Leitstelle bei Unwetterlagen und die vorgesehene zentrale Stationierung von Sondergeräten aus, macht die Feuerwehr zur Erläuterung deutlich.

Der Nutzungsänderungsantrag sei in Vorbereitung. 15 000 Euro stünden aus dem Feuerwehrhaushalt für die nötigen Umbauten zur Verfügung – wenn die für dieses Jahr geplante Sanierung des Schulungsraums verschoben werde.

Weiter teilt die Feuerwehr in den Sitzungsunterlagen mit, dass die 2009 beschaffte Brandwand des Brandübungscontainers durch häufige Inanspruchnahme stark beschädigt sei und komplett auszufallen drohe.

Reparieren lasse sich diese Wand nicht mehr, da die Herstellerfirma keine Ersatzteile mehr für das Fabrikat produziere. Noch dazu müsse wegen eine Umstellung im Anlagenbau auch ein neues Fernbedienungs-Steuerungsmodul für eine neue Brandwand mit gekauft werden. 16 000 Euro koste dieses Gerät, und insgesamt wird mit 17 200 Euro für die Neuanschaffungen gerechnet.

Komplett-Neubau in

Baden weiterhin Thema

Allerdings seien aus dem Verkauf des Rüstwagens der Achimer Feuerwehr in diesem Jahr 17 200 Euro erzielt worden, die zum Decken von Mehrbedarf zur Verfügung stünden.

Es sei nicht ungewöhnlich, dass eine Brandwand bei starker Beanspruchung wie in Achim nach sechs Jahren nicht mehr nutzbar sei, machte auf Nachfrage Stadtbrandmeister Olaf Dykau deutlich. Sämtliche Atemschutzgeräteträger übten an ihr jeweils zweimal jährlich. Dass die bisherige Fernsteuerung bei einer neuen Wand nicht mehr funktioniere, sei aber nicht abzusehen gewesen.

Ebenfalls auf der Tagesordnung steht morgen der Feuerwehrbedarfsplanentwurf insgesamt. Unter anderem wird darin der Ist-Zustand der sechs Feuerwehrhäuser in Achim dargestellt.

Fazit: „Deutliche Defizite wurden in den Feuerwehrhäusern Baden und Uphusen festgestellt“.

In Uphusen am Arenkamp seien Raumnot und andere Mängel noch durch Umbauten des bestehenden Gebäude zu beheben. In Baden jedoch müsse weiterhin ein Komplett-Neubau an einem anderen Standort ins Auge gefasst werden, bekräftigte der Stadtbrandmeister.

la

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Montag

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Montag

Ankunft im Landhotel Schnuck in Schneverdingen

Ankunft im Landhotel Schnuck in Schneverdingen

Boule-Meisterschaft um den Mühlenteichpokal

Boule-Meisterschaft um den Mühlenteichpokal

Freaks and Folks, Fans and Friends - 55.000 feiern beim Deichbrand

Freaks and Folks, Fans and Friends - 55.000 feiern beim Deichbrand

Meistgelesene Artikel

Tolle Premiere für „Chaos in’t Bestattungshuus“

Tolle Premiere für „Chaos in’t Bestattungshuus“

Großeinsatz: Aber der Kanute übte nur

Großeinsatz: Aber der Kanute übte nur

Im Jaguar gegen die Leitplanke

Im Jaguar gegen die Leitplanke

Menschen an der  Elfenbeinküste: „Sie erleben die Hölle mit Folter und Vergewaltigung“

Menschen an der  Elfenbeinküste: „Sie erleben die Hölle mit Folter und Vergewaltigung“

Kommentare