Bremische Volksbank zeigt Rainer Rogges Bilder aus Nord- und Südpolargebieten

„Augenblicke – Sehnsucht nach fernen Welten“

Geschäftsstellenleiterin Ute Gajus, Generalbevollmächtigter Thomas Trenz, Naturfotograf Rainer Rogge und Journalist Peter von Sassen eröffneten in der Bremischen Volksbank die Fotoausstellung „Augenblicke – Sehnsucht nach fernen Welten“. - Fotos: Hemmen

Achim - Eine eiskalte Welt zeigt die Bremische Volksbank in ihrer Achimer Geschäftsstelle. Bis zum 3. September sind dort Bilder von Rainer Rogge zu sehen, die der Naturfotograf auf seinen Reisen in die grönländische Arktis, zum Nordpol und in die Antarktis gemacht hat.

Bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstagabend begrüßten Thomas Trenz im Namen des Bankvorstandes und Geschäftsstellenleiterin Ute Gajus die Gäste. „Ich freue mich, dass wir die erste Ausstellung des Naturfotografen Rogge in unseren Räumen haben“, sagte Gajus, bevor sie das Wort an Peter von Sassen übergab. Der NDR-Fernsehjournalist, Fotograf und Polarreisende hat sich näher mit den Arbeiten von Rogge befasst und führte in die Ausstellung ein.

Vor zwei Jahren hatten sich beide auf dem stärksten Eisbrecher der Welt, dem russischen Schiff „50 Years of Victory“, kennengelernt. Mit 75000 PS gegen das Eis, was Rogge eigentlich nicht möge, weil er schon immer großen Respekt vor der Natur gehabt habe, hätten sie gemeinsam mit die kältesten Gebiete der Erde erreicht, berichtete von Sassen. „An Bord hatte ich sofort das Gefühl, das ist einer, der diese Begegnung mit der polaren Region Ernst nimmt. Einer, dem wirklich keine Mühe und Anstrengung zu groß ist, um einzigartige Fotos zu machen“, schilderte von Sassen seine erste Begegnung mit Rogge.

Der 1957 in Bremen-Nord geborene und dort aufgewachsene Rainer Rogge, der als Ingenieur Produktionsstraßen für Automotoren entwickelt, ist nicht nur ein Verstandesmensch, sondern auch ein warmherziger, emotionaler Mensch, der sich durch die Natur anrühren lässt. Gemeinsam mit Ehefrau Elke ist er vom Polar-Virus gepackt. Eine Infektion, die nur durch wiederholte Besuche dieser Region therapiert werden kann, führte der Redner aus.

„Er hat einen Riecher, geradezu einen sechsten Sinn für Motive entwickelt, und ist der erste, der einen Eisberg oder einen Wal auf einer Reise sieht“, beschrieb der Fernsehjournalist von Sassen den Fotografen Rogge.

Seine Bilder sind harmonisch, überraschen und beruhigen gleichzeitig. Das Wichtigste ist, seine Bilder berühren den Betrachter und wecken Sehnsucht. „Rainer Rogge transportiert die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur in unseren letzten Paradiesen“, fasste von Sassen zusammen.

Der Naturfotograf legt großen Wert auf die Feststellung, dass seine Bilder nicht bearbeitet sind und erzählt mit ansteckender Begeisterung über die Faszination der Kälte, der Stille und der Tierwelt. Während des Rundgangs durch die Ausstellung zeigte er sein Lieblingsbild, einen mit dem Schnee verschmolzenen Adeline-Pinguin auf Petermann-Island in der Antarktis.

Musikalisch umrahmte der Musikspielplatz Achim die Vernissage. Gerald Orth (E-Piano), Peter Jahn (Kontrabass), Kira und Kora Garbelmann (Klavier und Violine) unterhielten die Besucher mit leichten Klängen. - hem

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