Ehrenamtliche Arbeit im Vorstand

Förderverein „Mehr als Schule“ sucht dringend Leute

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Natalie Wolfgart, Sandra Hoppe, Claudia Decker und Günter Schulte sorgen sich um die Zukunft des Fördervereins der Grundschule Baden. Sie hoffen, dass sich Eltern oder Großeltern für die Vorstandsarbeit finden lassen.

Baden - Dem Förderverein „Mehr als Schule“ (Masch) der Grundschule Baden droht das Aus. Dringend werden Kräfte gesucht, die im Vorstand ehrenamtlich mitwirken wollen.

Zwei Mitglieder schieden dort nun aus, und bisher habe sich kein Ersatz finden lassen, nennt Günter Schulte aus der Führungsriege das Dilemma. Satzungsgemäß müsse der Masch-Vorstand aus sieben Mitgliedern bestehen, um handlungsfähig zu sein.

Ohne Förderverein bekomme die Schule keine Fördergelder, sagt Rektorin Ingrid Thieke. „Die Grundschule in Baden müsste dann jährlich auf 2000 bis 2500 Euro für Anschaffungen und Unterstützungen verzichten“, fügt Schulte hinzu.

Mit den Fördergeldern, die beispielsweise von der Stadt Achim und der Stiftung der Kreissparkasse kommen, werde das Schulleben mitgestaltet, erklärt Schultes Mitstreiterin Sandra Hoppe. Masch unterstützt zahlreiche Projekte. Die Theaterfahrt nach Weyhe zum Weihnachtsmärchen „Die Schöne und das Biest“, an der auch die Kinder aus der Janusz- Korczak-Schule und der Likedeeler-Schule teilnehmen, ist nur ein aktuelles Beispiel.

Manches mehr stünde mindestens auf der Kippe. Claudia Decker und Natalie Wolfgart, die sich in dem Förderverein engagieren, nennen die Autorenlesungen für die dritten und vierten Klassen, die Projektwochen, die Anschaffung von Spielsachen fürs Spielehaus, die Verpflegung und Preise fürs Sportfest sowie die „Antolin“-Bücher für die Bücherei.

Der Masch-Vorstand bittet daher Eltern, Großeltern und alle, denen das Wohl der Kinder wichtig ist, am Mittwoch, 16. November, zur außerordentlichen Mitgliederversammlung in die Mensa der Badener Schule zu kommen. Beginn ist um 20 Uhr.

„Das Übernehmen einer Vorstandsfunktion im Förderverein ist nicht zeitaufwendig, da viele Dinge geregelt sind“, versichert Natalie Wolfgart. Angst, der Position nicht gerecht werden zu können, sei unnötig, da die Aufgaben gemeinsam und oft mit viel Spaß gelöst würden.

Sandra Hoppe fügt noch einen Wunsch an: „Wir würden uns richtig freuen, wenn sich auch Großeltern bereit erklären würden, das Schulleben in der Grundschule mit zu gestalten.“ 

hem

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