Großkontrollen der Wasserschutzpolizei

Weser bei Achim: Sechs Temposünder herausgefischt

Zwei Leute an der Weser im Sonnenschein.
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Romantisch, aber mit klaren Regeln: Der Weserbogen bei Bierden.

Achim – Das wird teuer. Bei Kontrollen der Wasserschutzpolizei Nienburg am Wochenende im Weserbereich bei Bierden ging den Beamten ein Freizeitkapitän ins Netz, der die Geschwindigkeitsbeschränkungen in diesem Abschnitt deutlich ignorierte. Mit Tempo 32 war er den Messungen zufolge unterwegs, erlaubt ist in diesem kurvenreichen Abschnitt auf Talfahrt Tempo 18. Die 14 Stundenkilometer dürften zu einem Bußgeld von mehr als 200 Euro führen.

Gut sechs Stunden hatten sich die Beamten einer Pressemitteilung zufolge vergangenen Sonnabendnachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen und wolkenlosen Himmel für eine ganzheitliche Großkontrolle von Wasserfahrzeugen an der Horstedter Bucht positioniert, bei Kilometer 345,2.

Unterstützt von der Polizeiinspektion Nienburg wurden in Teamarbeit insgesamt 31 Wasserfahrzeuge intensiv überprüft. Auch der Dokumentenprüfer der PI Nienburg war ins Boot geholt worden. Insgesamt 65 vorgelegte Dokumente wie Führerscheine, Fahrzeug- sowie Ausweisdokumente mussten seinem professionell geschulten Blick und Spezialequipment standhalten. Erfreulicherweise befand sich kein Falsifikat darunter.

Die Beamten leiteten 15 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Dazu gehörten neun Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht von Wasserfahrzeugen nach der Binnenschifffahrts-Kennzeichnungsverordnung aufgrund vollständig fehlender, beschädigter oder auf sonstige Weise unzureichender Kennzeichnung sowie sechs Geschwindigkeitsverstöße.

Aufgrund des bogenreichen Weserverlaufes und daraus resultierenden Engstellen gelten in der Horstedter Bucht statt erlaubter 35 Stundenkilometer lediglich 18 km/h zu Tal (stromabwärts) und 12 km/h zu Berg (stromaufwärts) als Höchstgeschwindigkeit. Zudem ist das Passieren von größeren Wasserfahrzeugen per Funk anzukündigen.

Darüber hinaus führten die Beamten zahlreiche Gespräche und überreichten im gleichen Zuge einen Flyer mit Informationen für Wassersportler, der erst in jüngster Vergangenheit als Reaktion auf die steigende Zahl an Wassersportlern durch die WSP Nienburg erstellt wurde. Der Flyer gibt unter anderem Tipps zur allgemeinen Sicherheit sowie für die richtige Ausrüstung an Bord und steht Interessierten auch auf der Homepage der Wasserschutzpolizei Nienburg zum Download zur Verfügung. Um die Kontrolle in Gänze abzurunden, wurden unter anderem auch die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Motoren der Sportboote überprüft, letztlich jedoch keine Unregelmäßigkeiten festgestellt. Die Kontrolle wurde ganztägig online und via Funk über einschlägige Kanäle für Wassersportler angekündigt und zusätzlich durch über sozialen Medien kommuniziert.

Vor allem Freizeitkapitäne wurde bei den Kontrollen gestoppt. Unter anderem ging es um Fahrzeugpapiere.

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