„Harpalando“-Duo in vollbesetzter St. Matthias-Kirche gefeiert

Auch rockig klingt Harfe gut

Die gesamte Klang-Bandbreite des traditionellen Instruments Harfe brachte das Duo „Harpalando“ dem begeisterten Publikum beim Konzert in Achim nahe. - Foto: Hemmen

Achim - Von Bachs Präludium über den „Spanischen Tanz Nr. 1“ bis hin zu „Hotel California“ und „Lemon Tree“ reicht das Repertoire des Harfenduos „Harpalando“. Bis auf wenige Plätze war die katholische Achimer St-Matthias-Kirche vollbesetzt, als Rüdiger Dürr, Organisator der dortigen Konzertreihe, die Duo-Damen und das Publkum begrüßte.

„Harparlando“ – das sind Johanna Keune und Karin Schnur. Beide begannen schon im Alter von sechs Jahren mit dem Harfenspiel, lernten sich im Studium an der Musikhochschule in Karlsruhe kennen und gründeten 2009 „Harparlando“.

Seit 2011 sind sie jährlich auf „Sommertour“ bei zahlreichen Konzerten in ganz Deutschland zu hören. Besonders reizvoll wird ihr Programm durch eigene Arrangements von Jazzstandards und Weltmusik.

Sie erklären zwischendurch auch Stücke, erzählen charmant Wissenswertes über die Harfe und kleine Anekdoten. Das Konzert in Achim begannen sie klassisch: Bach, und dann eigene Arrangements von John Dowlands „Lachrimae“ und „My Lady Hauston’s puffy“.

Die Bandbreite der Harfe, auch als Soloinstrument, zeigten sie bei „Scarborough Fair“, einem traditionellen englischen Volkslied, bekannt durch Simon und Garfunkels Version, bei „Chanson de la nuit“ von Carlos Salzedo und bei der eigenen Komposition „In de box“, die neue, experimentelle Spieltechniken erfordert. beim „Spanischen Tanz“ hat das Duo eben ein Arrangement für zwei Harfen geschrieben.

Es gab dann eine gute Überleitung zu modernen Pop- und Rockstücken. Der Konzertabschluss blieb aber dem Jazz vorbehalten. Mit Scott Joplins „Maple Leaf Rag“ als Ragtime, dem Vorläufer des Jazz, George Gershwins „Summertime“ und der Komposition „Esmeralda“ aus „Der Glöckner von Notre“-Dame beendeten sie ein erfrischendes, perfekt harmonierendes Konzert..

Das Publikum forderte mit lang anhaltendem Applaus eine Zugabe: Mit „Smoke on the Water“ fiel dieser Abschluss sehr rockig aus – ein Harfen-Klangerlebnis der ganz besonderen Art.

hem

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