Hoyaer Band Publikumsfavorit

Applaussieg für die „Meilentaucher“

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Akzentuierte Gitarre und gut abgestimmter Gesang: Das Duo CAPO2 eröffnete den Abend.

Achim - Die Frage, wer die letzte Zugabe am Abend der „Offenen Bühne“ spielen darf, wird per „Applaus-o-Meter“ ermittelt. Bernd Egger bat daher das Publikum wieder einmal, durch Applaus für die jeweiligen Künstler abzustimmen. Die meisten Dezibel erhielt die Gruppe „Meilentaucher“ aus Hoya.

Es war die inzwischen 25. Session der „Offenen Bühne“ im Achimer Kasch. Und wieder einmal gab es die Bestätigung: „Die Mischung macht´s“. Vor ansehnlicher Zuschauerkulisse lief die Veranstaltung ab.

Den Anfang der jeweils rund 30-minütigen Auftritte machte das Duo CAPO2. Kaya Schimann mit ihrer bemerkenswerten Stimme und Wilfried Snakker an der Gitarre legen ihren Schwerpunkt in die Abstimmung ihres Gesangs und eine akzentuierte Gitarrenbegleitung. „Wer mehr von uns hören will, hat dazu demnächst ausführlicher in der Etelser Kirche Gelegenheit“, machte das Duo schon Werbung.

Das Publikum geizte nicht mit Applaus bei der 25. „Offene-Bühne“-Veranstaltung im großen Saal des Kasch.

Katastrophal guter Rinnstein-Liedermacher-Punk mit deutschsprachigen Texten, lagerfeuer- und freilufterprobt, mit Wortwitz auf Messers Schneide: Nach mehr als 35 Jahren Bühnenerfahrung in verschiedenen Bandprojekten ist Henning Eisermann nun im Alleingang unterwegs und war aus dem Raum Hannover nach Achim gekommen. Seine Vorstellung war reduziert auf das Wesentliche: Stimme, Gitarre und Texte. Eisermann lobte die Achimer Location sehr: „So was gibt es nicht in jedem Ort“.

Einen halb akustischen, dennoch druckvollen Auftritt legte als Dritte im Bunde die Gruppe „Meilentaucher“ hin. „Eine bemerkenswerte junge Band, von der man, wenn sie so weiter macht, noch einiges hören wird“, war „Offene-Bühne“-Mitorganisator Egger voller Lob.

Vielversprechende junge Sieger-Band: „Meilentaucher“ aus Hoya.

Und wirklich: Hendrik, Jannis, Sebastian und Julian aus Hoya legten voller Kraft los. Eigene Songs mit treffsicheren deutschen Texten erzählen vom Träumen, Fallen, Aufstehen und anderen guten Dingen des Lebens.

Zum Ende des Abends wurde Sänger und Gitarrist „Andree Krenke“ philosophisch-besinnlich. Unter Vollstrom oder entspannt zurückgelehnt rockend – aber immer mit Leidenschaft und Herz – präsentierte er seine Roadmovies als buntes Rock-Pop-Country-Blues-Kaleidoskop.

Das Team der „Offenen Bühne“ hatte wieder die richtige Mischung gefunden. Es wurde zum Schluss schon mal auf die 26. Session am 26. Mai an gleicher Stelle hingewiesen. 

ha

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