Anwohner befürchten noch mehr Verkehr

Im Ortsrat Uphusen wird die Sorge vor Überlastung laut

Schon so gut wie fertiggestellt: der Kita-Neubau an der Uphuser Dorfstraße. Das „Seniorenpark“-Projekt des Unternehmens Convivo ist im Bereich schräg hinter dem Kindergarten vorgesehen.
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Schon so gut wie fertiggestellt: der Kita-Neubau an der Uphuser Dorfstraße. Das „Seniorenpark“-Projekt des Unternehmens Convivo ist im Bereich schräg hinter dem Kindergarten vorgesehen.

Uphusen – Neubau für fünf Kindergartengruppen und demnächst im Bereich dahinter noch ein neuer „Convivo-Seniorenpark“: Dorfstraße und auch Arenkamp seien dann kaum mehr in der Lage, den zusätzlichen Verkehr aufzunehmen, befürchtete ein Anwohner auf der Uphuser Ortsausschusssitzung im Gasthaus Gerken. Ganz zu schweigen davon, dass weitere drei Jahre Baulärm zu ertragen seien und insgesamt ein Gebiet „fast von der Größe Alt-Uphusens“ versiegelt werde.

Ihre Bedenken hatten Anlieger auch schon in einem Brief an den Achimer Bürgermeister zusammengefasst. Bernd Kettenburg, Vizechef der Stadtverwaltung, erläuterte: „Ein Verkehrsgutachten für das gesamte betroffene Bebauungsgebiet ist in Arbeit“. Darin werde auch der „Worst Case“ in Sachen künftiger Belastung berechnet. Die Ergebnisse würden öffentlich vorgestellt. Möglichst in Form einer Bürgerversammlung, regte Jan Precht von den Grünen an.

Es müsse ja nicht der gesamte Verkehr nur über die Dorfstraße geführt werden, deutete Kettenburg an. Und natürlich werde längst nicht der gesamte Bereich versiegelt, machte der Ortsausschussvorsitzende Herfried Meyer deutlich. Wie in allen Bebauungsplänen sei auch im hier geltenden ein Anteil an Begrünung vorgeschrieben. Verschiedene kleinere Biotope sollen zudem erhalten bleiben. Zu den Anwohner-Befürchtungen gehörte nämlich auch, dass Regenwasser vielleicht nicht mehr völlig abfließen und sich auf tiefer gelegenen Wohngrundstücken sammeln könne.

Precht und der frühere Ortsausschussvorsitzende Hans-Jürgen Wächter hatten zudem angeregt, einen Fußweg vom naheliegenden Neubaugebiet zum neuen Kindergarten anzulegen, damit nicht so viele Mädchen und Jungen per Auto zur Kita gebracht werden. Sonst sei die Dorfstraße an diesem Abschnitt vor und nach Öffnungszeiten zugeparkt, sieht ein in der Nähe wohnendes Ehepaar voraus. Zudem müssten Kinder erst die Straße überqueren, um zum Kita-Eingang zu gelangen.

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