Zeppelin Power Systems weiht modernen Prüfstand und neue Fertigungshallen ein

Antriebstechnik-Riese steckt 30 Millionen in Standort Achim

Drückten den symbolischen Startknopf für die Eröffnung des Hochleistungsprüfstands: (von links) Volker Poßögel (Geschäftsführer Zeppelin Power Systems), Bürgermeister Rainer Ditzfeld, Jim Umpleby (Präsident Caterpillar) und Zeppelin-Chef Peter Gerstmann. - Foto: Mix

Achim - Zeppelin Power Systems hat seinen Standort im Industriegebiet Achim-Ost stark ausgebaut. Rund 30 Millionen Euro wurden nach Angaben des Unternehmens in einen modernen Hochleistungsprüfstand, Fertigungs- und Lagerhallen sowie ein großes Bürogebäude mit eigenem Trainingszentrum investiert. Zur offiziellen Einweihung kamen gestern rund 500 Besucher, darunter viele Kunden und hochrangige Gäste.

„Ausgestattet mit modernster Technik fahren wir auf den Prüfständen alle erforderlichen Testläufe, mechanisch und elektrisch“, erklärte Volker Poßögel, Geschäftsführer von Zeppelin Power Systems, die neue Anlage. „Neu ist, dass wir auch Lasttests für externe Maschinen- und Anlagenbauer des Marktes anbieten, falls Leistungsnachweise benötigt oder Anwendungen optimiert werden sollen.“

Mit Blick auf Großprojekte in Berlin oder Hamburg merkte Poßögel an: „Wir sind fast im Budget geblieben, fast in der Zeit. Ich glaube, das ist für Deutschland heutzutage fast nicht mehr normal.“

Auch Zeppelin-Chef Peter Gerstmann würdigte die Investition in Achim. Nun gelte es, das ausgegebene Geld auch wieder hereinzuholen, sagte er mit einem Lächeln.

Bürgermeister Rainer Ditzfeld sprach von einer „beispiellosen Erfolgsgeschichte am Standort Achim“. Man spüre hier die kraftvolle Verzahnung der für die Kunden weltweit gebauten Motoren, die unterschiedlichsten Antriebszwecken dienten. Er dankte alle Mitarbeitern für ihren Einsatz, der auch zum Wohle der Stadt beitrage.

Bei einem Rundgang schauten sich die Besucher die neuen Hallen und Anlagen an.

Als führender Anbieter von Antriebs- und Energiesystemen präsentierte Zeppelin Power Systems auf einem Rundgang seine maßgeschneiderten Systemlösungen und umfassenden Serviceleistungen in den Bereichen Industrie- und Marineanwendungen, Öl- und Gasindustrie, Schienenfahrzeuge, Strom- und Wärmeerzeugung.

Am Standort Achim hat sich viel getan: Die ersten Investitionen reichen bis in das Jahr 1978 zurück, als das Unternehmen noch nicht ausgegründet und eine „Motoren-Abteilung“ der Zeppelin Baumaschinen GmbH war. Kontinuierlich wurde das Geschäft aufgebaut und erweitert. 2007 wurde dann Zeppelin Power Systems als eigene Gesellschaft gegründet und vereint seitdem die Marken Cat und MaK unter einem Dach.

Als eigenständige Geschäftseinheit ist Power Systems heute ein festes Standbein des Zeppelin-Konzerns. Auch die Mitarbeiterzahlen stiegen kontinuierlich, von rund 40 im Jahr 1978 auf heute knapp 800 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich, Russland und den ehemaligen GUS-Staaten. Etwa die Hälfte der rund 500 Beschäftigten in Deutschland sind im größten Betrieb, dem in Achim, tätig.

„Hier planen wir gemeinsam mit unseren Kunden Projekte, die wir in den modernen Werkstätten ausrüsten oder instand setzen“, sagt Volker Poßögel. „Testläufe und Abnahmen gehören selbstverständlich dazu – alles aus einer Hand.“ - mm

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